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Echte „Traumpaare“ zum Vernaschen! Die 6 gesündesten Kombinationen zum Essen
Echte „Traumpaare“ zum Vernaschen! Die 6 gesündesten Kombinationen zum Essen

Quelle: Tookapic

Ernährung - Gesundheit

Echte „Traumpaare“ zum Vernaschen! Die 6 gesündesten Kombinationen zum Essen

Bei Promis sind sie meist gut bekannt. Aber auch auf deinem Essteller gibt es einige echte  „Traumpaare“. Denn wenn sie zusammen auf den Tisch kommen, können sie ihre Inhaltsstoffe besonders optimal entfalten. Und hier kommen die sechs Super-Kombis für deinen Ernährungsplan:

Eier plus Ingwer: Das Hühnerei liefert das klassische Protein. Der Ingwer stimuliert die Muskelkontraktion im Magen. Dadurch gelangen die Inhaltstoffe turboschnell ins Gehirn und die Muskeln. Also ein echter Fitmacher!

Möhren plus Pinienkerne: Isst man Möhren pur, gelangt leider nur etwa 20 Prozent des wichtigen Betacarotins in den Körper. Durch das Zink in den Pinienkernen und etwas Öl verdreifacht sich aber die gesunde „Ausbeute“. Besonders gut für dein Immunsystem.

Lachs plus Brokkoli: Lachs enthält besonders viel Vitamin D. Zum Knochenaufbau wird aber noch Calcium benötigt. Und das liefert in hohen Dosen der Brokkoli.  Über diese Kombi freuen sich übrigens auch deine Zähne. Weil es auf dem Teller eine hübsche Farbkombi abgibt, lassen sich auch Kinder davon „überzeugen“.

Toastbrot plus Erdnussbutter: Unsere Muskeln brauchen viel Protein. Und dafür liefert das Zusammenspiel der Proteine aus Erdnussbutter und Weißbrot genau die richtige Kombination von Aminosäuren. Sie steigern im Körper die Proteinsynthese. Übrigens auch perfekt für Vegetarier und Veganer.

Brombeeren plus Schlagsahne: Brombeeren enthalten viel fettlösliches Vitamin A. Damit es vom Körper optimal aufgenommen werden kann, braucht er aber Fett. Und das liefert die Schlagsahne. Eine perfekte Kombination für Haut, Augen plus Immunsystem. Außerdem auch noch eine leckere Nascherei.

Grüner Tee plus Zitrone: Grüner Tee enthält viele Catechine. Sie schützen als Fänger von so genannten freien Radikalen unter anderem vor Krebs. Das im Zitronensaft (am besten frisch gepresst und kein Konzentrat) enthaltene Vitamin C schützt diese Catechine und hilft deinem Körper, bis zu fünfmal mehr Antioxidantien aufzunehmen als sonst.  

Süß und so gesund: Trockenfrüchte für den kleinen Appetit

Sie haben eigentlich immer Hochsaison – die Trockenfrüchte. Und das ist auch gut. Weil ihnen viel Wasser entzogen wurde, sind sie nicht nur schön süß, sie enthalten ihre Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe auch in komprimierter Form. Das macht sie zu idealen Büro-Snacks und für den kleinen Hunger zwischendurch.

Datteln: Das „Brot der Wüste“ macht nicht nur lange satt. Die in ihnen enthaltene Aminosäure Tryptophan wird im Körper zu Serotonin umgewandelt. Dieses Wohlfühlhormon wirkt ausgleichend und stimmungsaufhellend.

Pflaumen: Schrumpelig und dunkel sind sie vielleicht nicht die Schönsten unter den Trockenfrüchten. Aber sie haben es in sich. Nämlich jede Menge Kalium, Magnesium und Eisen. Zudem verbergen sich hinter der blauen Farbe Anthozyane. Sie schützen die Zellen vor Freien Radikalen.

Feigen: Nervennahrung pur. Denn getrocknete Feigen enthalten sehr viele B-Vitamine (besonders B1) und danach lechzt unser Gehirn im Büroalltag geradezu. Darüber hinaus stecken sie voller Zink, Kalium und Kalzium. Schon fünf Trockenfeigen liefern davon so viel wie ein Glas Milch.

Aprikosen: Mit ihrer schönen Farbe sind sie vielleicht die Beautys unter den Trockenfrüchten. Meist werden sie als sogenannte Soft-Früchte angeboten. Nach dem Trocknen werden sie bedampft. Und das macht sie schön weich und zart. Abgesehen davon stecken sie voller Vitamin A und Betacarotin. Das sind hervorragende Zellschützer.

Zusatz-Tipp: Wie es der Name besagt, sind diese Früchte künstlich getrocknet. Deshalb zum Verzehr auch immer etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten Tee. Denn Wasser könnte in Kombi mit den Trockenfrüchten zu Darmgrummeln führen.

Wichtiger Hinweis: Asthmatiker und Allergiker sollten besser zu ungeschwefelten Früchten greifen. Geschwefelt wird übrigens vor allem zum Schutz gegen Bakterien und Pilze.

Jungbrunnen und Faltenkiller zum Essen

Wer schnell jünger aussehen und seine Falten mindern möchte, muss sich dafür keinesfalls unters Messer legen. Wer sich ein ganz natürliches „Lifting“ wünscht, sollte gezielt zu diesen fünf natürlichen Falten-Killern greifen. Freue dich jetzt schon auf deine „heimliche“ Verjüngungskur!

Beeren: Schon eine halbe Hand frische oder auch gefrorene Beeren täglich (zum Beispiel Himbeeren, Brombeeren oder Blaubeeren) liefern dir super wichtige Antioxidantien. Und warum mindert das die Falten? Die in den Beeren enthaltenen Antioxidantien sind es nämlich, die eine Oxidation von Zellmolekülen und damit die unerwünschte Faltenbildung verhindern.

Rote Tomaten: Bereits zwei mittelgroße Tomaten pro Tag liefern circa 8 Miligramm Lycopen. Das macht sie nicht nur so appetitlich und schön rot. Auch Lycopen ist ein Antioxidant (also Radikalfänger) und verlangsamt die Alterungsprozesse in unseren Körperzellen. Übrigens: Tomantesauce oderTomatensuppe wirkt noch besser gegen Falten, weil hier das Lycopen bereits aufgespalten ist. (Ach ja: Frische Tomaten bitte niemals ! in den Kühlschrank legen. Sie verlieren sofort fast ihr gesamtes Aroma.).

Weißer Fisch: Unbedingt und auch ganz bewusst zwei Mal pro Woche circa 175 bis 200 Gramm weißen Seefisch (zum Beispiel Seelachs, Seehecht oder Pangasius) in deinen Speiseplan mit einbauen. Warum? Die Omega-3-Fettsäuren aus dem Fisch geben deiner Haut die Elastizität zurück. Und damit wirken sie wie ganz natürliche, aber wirkungsvolle Faltenauffüller.

Grüner Tee: Schon zwei Tassen pro Tag reichen aus, um die besonders empfindliche Gesichtshaut vor dem Einfluss von Luftverschmutzung und Umweltgiften zu schützen. Nicht von ungefähr enthalten daher auch viele Gesichtscremes die verjüngenden Stoffe von Grünem Tee.

Ingwer: Bereits 20 Gramm geriebenen Ingwer oder zwei Tassen frischer Ingwertee pro Tag regen unter anderem die Durchblutung an und stoppen kleine Entzündungen. Dadurch wird das Hautbild deutlich verbessert und der Teint rosiger.

P.S. Damit deine Anti-Falten-Kur auch wirklich anschlägt, darfst du natürlich das Trinken nicht vergessen. Und zwar eineinhalb bis 2 Liter Wasser, Tees, Schorlen etc. Am besten alle zwei Stunden circa 200 ml trinken. Und zwar jeden Tag!

Warum du auch deinen Kaffee so richtig genießen darfst!

Durchschnittlich 150 Liter Kaffee trinken wir Deutschen pro Jahr. Und für viele ist ein Arbeitstag ohne das braune Heißgetränk gar nicht vorstellbar. Dabei treibt Kaffee Herzfrequenz und Blutdruck in die Höhe. Ein ungesunder Muntermacher? Falsch! Es steckt so viel mehr in den schwarzen Bohnen…  

Ein munterer Start in den Morgen, ein Tag im Büro, stundenlanges konzentriertes Arbeiten am Computer – für viele Menschen ist das ohne dampfenden Kaffee eigentlich undenkbar. Und so kommen wir Deutschen pro Jahr durchschnittlich auf 150 Liter von dem heißen „Bohnentrank“. Doch das ungute Gefühl bleibt. Mit Recht? Tatsächlich treibt das im Kaffee enthaltene Coffein Herzfrequenz und Blutdruck in die Höhe, soll Studien zufolge bestimmte Entzündungswerte und den Homocysteinspiegel erhöhen und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sonstige Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden, Nervosität oder Schlafbeschwerden klingen da vergleichsweise noch harmlos.

4 Tassen täglich! Denn auf die Dosis kommt es an

Ob diese negativen Eigenschaften des Kaffees überwiegen, ist eine Frage der Dosierung. Inzwischen weiß man, dass bis zu vier Tassen über den Tag verteilt für einen gesunden Erwachsenen durchaus bekömmlich sind. Vorausgesetzt, man greift zu gefiltertem Kaffee. Beim Filtern bleiben nämlich die schädlichen Fette (cholesterintreibend) und auch das Homocystein (fördert Schlaganfall und Herzinfarkt) im Papier hängen. Inzwischen weiß man auch, dass die lange verbreitete Auffassung – Kaffee sei ein Flüssigkeitsräuber – so nicht stimmt. Tatsächlich hat Kaffee zwar eine harntreibende Wirkung. Da wir jedoch über eine Flüssigkeitsreserve von circa zwölf Litern verfügen, können wir den Flüssigkeitsverlust von maximal einem halben Liter (bei vier Tassen) durchaus kompensieren.

Warum Kaffee überhaupt munter macht

Das in den gerösteten Bohnen enthaltene Coffein blockiert vor allem die Bindungsstellen für den Botenstoff Adenosin. Er dämpft für gewöhnlich das zentrale Nervensystem. Kommt Coffein ins Spiel, wird diese Dämpfwirkung für etwa 30 Minuten vermindert. Wir bleiben geistig wach und leistungsfähig.

7 gute Gründe für den „ungetrübten“ Kaffee-Genuss

Kaffee als Stimmungsaufheller: Durch das Coffein wird die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen wie Endorphinen und Serotoninen gesteigert. Deshalb macht Kaffee einfach gute Laune.

Kaffee als Schlaumacher: Die Gehirngefäße werden geweitet, die Durchblutung wird verbessert – das macht uns hellwach und stärkt die Konzentrationsleistung. Allerdings nur für kurze Zeit.

Kaffee für den Allergieschutz: Da das Coffein in seiner Wirkung dem Botenstoff  Theophyllin ähnelt, senkt Kaffeegenuss das Asthmarisiko. Denn Theophyllin wirkt entkrampfend auf Bronchien und Atemwege.

Kaffee als Galleinsteinblocker: Durch die Bitterstoffe in der gerösteten Bohne wird die köpereigene Produktion von Gallenflüssigkeit kräftig angeregt. Dieser vermehrte Gallefluss verhindert ein Entstehen von Gallensteinen. Weiteres Plus: Auch die Fettverdauung wird angekurbelt.

Kaffee für die Parkinsonprophylaxe: Laut aktuellen US-Langzeit-Studien soll regelmäßiger Kaffeekonsum

das Auftreten von Parkinson verhindern oder zumindest verzögern. Vermutet wird, dass das Koffein die Gehirnzellen von Degeneration schützt.

Kaffee als Dickdarmfreund: Zu den Inhaltstoffen von Kaffee gehören auch die Melanoide. Sie fangen im Körper freie Sauerstoffradikale ab. Zellschäden und Tumore sollen damit verhindert werden. Dickdarm und Leber werden vor allem durch die Chloerogensäure vor Krebs geschützt.

Kaffee als Abwehrstärker: Noch ist es nicht bewiesen, aber vermutet wird, dass Kaffee bestimmte Immunzellen an der Produktion von Histamin hindern. Histamin ist eine Entzündungssubstanz.

Kaffee oder doch besser Espresso?

Das ist tatsächlich nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Espresso ist deutlich bekömmlicher. Denn die Espressobohnen werden länger und bei höheren Temperaturen gebrannt. Das Ergebnis: Die magenreizende Chlorogensäure zersetzt sich zu 70 Prozent. Zudem wird bei der Zubereitung von Espresso der heiße Wasserdampf in wenigen Sekunden durch das Pulver gepresst. Bitter- und Gerbstoffe haben kaum eine Chance, sich zu lösen. Allerdings enthält  Espresso auch zwei Drittel weniger Coffein als sein großer „Bruder“ – der Kaffee. Eine Tasse Filterkaffee macht daher spürbar munterer.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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