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Steuererklärung leicht gemacht - die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick mit ilovetax

Quelle: Pexels

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Steuererklärung leicht gemacht – die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

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Kennt ihr jemanden, der sich gern mit seiner Steuererklärung befasst? Die meisten von uns schieben das Thema Steuer eher vor sich her, bis der Abgabetermin bedrohlich näher rückt. Schon bei dem Gedanken, dass man sich durch ein unüberschaubares Steuer-Formular mit vielen Zeilen und Spalten lesen muss, in die das Einkommen, die Werbungskosten und die Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, die Pendlerpauschale und vieles mehr eintragen werden muss, haben die meisten eine Blockade. Wie können wir uns also motivieren, dass lästige Thema Steuererklärung anzugehen? Natürlich ist die Tatsache, dass bei fast allen Arbeitnehmern durchschnittlich 1000 Euro Steuererstattung winken ein guter Motivationsfaktor. Ein Tausender ist schließlich kein Pappenstiel und die Steuererklärung kein Hexenwerk, wenn man weiß, dass sie auch schnell und unkompliziert erstellt werden kann. Geht nicht? Geht! Wir zeigen euch heute wie das ganz leicht mit der App ilovetax* funktioniert – und beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Steuererklärung!

Wer ist zur Abgabe einer Steuerklärung verpflichtet?

Wer verpflichtet ist, eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen, könnt ihr im § 46 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) nachlesen bzw. wir haben das für euch getan. Wenn ihr Arbeitnehmer, Studenten oder Azubis seid, müsst eine Steuererklärung erstellen, wenn ihr folgende Punkte mit JA beantwortet:

  • Im Kalenderjahr habt ihr Nebeneinkünfte von mehr als 410 Euro erzielt – ohne Lohnsteuerabzug;
  • Ihr habt Lohn/Gehalt von mehreren Firmen gleichzeitig bezogen;
  • Es wurden Freibeträge beim Lohnsteuerabzug in Anspruch genommen wie zum Beispiel Freibeträge für Werbungskosten;
  • Die Ehepartner versteuern in unterschiedlichen Steuerklassen;
  • Im laufenden Kalenderjahr wurde Arbeitslosen-, Kranken-, Eltern- oder Mutterschaftsgeld von mehr als 410 Euro bezogen;
  • Eine frühere Firma hat eine Abfindung oder Vergütung gezahlt;
  • Geschiedene oder getrenntlebende Eltern haben eine andere Aufteilung des „Ausbildungsfreibetrag“ beantragt;
  • Ihr habt Sonderzahlungen eines früheren Arbeitgebers erhalten;

Wer all diese Fragen mit NEIN beantwortet, kann trotzdem verpflichtet sein, eine Steuererklärung abzugeben – ebenso wie Menschen, die gar kein Arbeitsverhältnis haben. Für diesen Personenkreis gilt:

Wer Einkünfte durch die Vermietung und Verpachtung erzielt, selbstständig oder freiberuflich tätig ist oder mit einem Gewerbe Einkünfte hat, muss eine Steuererklärung abgeben, wenn die Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen. Der steuerliche Grundfreibetrag ändert sich jedes Jahr – für das Jahr 2019 beträgt er für Ledige 9168 Euro und für Ehepaare 18336 Euro.

Wann ist der Stichtag für Abgabe der Steuererklärung?

Für alle, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, ist der 31. Juli 2020 der späteste Abgabetag – an diesem Tag muss die Steuererklärung beim Finanzamt eingegangen sein. Wer eigentlich keine Steuererklärung machen muss, dies aber freiwillig tut, weil er sich zum Beispiel eine Erstattung erhofft, hat für die Steuererklärung vier Jahre Zeit. Die Steuererklärung 2019 muss in diesem Fall spätestens am Ende des Jahres 2023 beim Finanzamt sein.

Welche Belege könnten wichtig sein?

Wer eine Steuererklärung einreichen muss bzw. will, sollte alle Belege, Bescheinigungen, Nachweise, Quittungen und Rechnungen bereits im Laufe des Jahres sortiert nach Monaten – in einem Ordner sammeln. Mit diese „Ordnungsmethode“ könnt ihr viel Zeit sparen. Sonst beginnt die nervenzehrende Suche, wenn der Abgabetermin näher rückt Belege oder Rechnungen, die im Nirvana verschwunden sind, können bares Geld kosten, wenn man sie nicht wiederfindet.

Ob Pendlerpauschale, Jobticket, Umzugskosten, Dienstfahrrad, Zweitwohnung, Krankheits- und Pflegekosten, Kinderfreibeträge oder Ehrenamtspauschale – es gibt viele Aufwendungen und Ausgaben, die der Staat für Arbeitnehmer steuerbegünstigt. Sammelt also alle Belege, Verträge und Nachweise, damit ihr euch einmal im Jahr nicht über die Steuer ärgern müsst, sondern euch freuen könnt, wenn die Rückzahlung auf dem Konto landet.

Wie erstellt man eine Steuererklärung?

Bei den meisten Arbeitnehmern, Studenten oder Azubis ist die Steuererklärung gar nicht so kompliziert, wie es sich anhört und es gibt mehrere Wege, die Steuererklärung selbst zu erstellen. Dafür bieten die Finanzämter immer noch (man glaubt es kaum) kostenlose Papierformulare an, aber es gibt auch den elektronischen Weg. Wem das zu kompliziert ist, der kann es noch viel leichter, vor allem enorm zeitsparend haben.

Steuererklärung leicht gemacht - die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick mit ilovetax

Mit der Steuer-App ilovetax die Steuererklärung einfach erstellen

Wer seine Steuererklärung auf dem Smartphone erledigen will und sofort wissen möchte, ob er mit einer Steuerrückzahlung rechnen kann, sollte sich die App ilovetax auf seinem Smartphone installieren. Wir zeigen euch jetzt, wie kinderleicht das funktioniert:

Schritt 1:

App herunterladen und mit Mailadresse und Passwort anmelden.

Schritt 2:

Ihr könnt nun das Jahr auswählen und es erscheint ein Tablo mit ICH, JOB, KINDER, LEBEN, ZUHAUSE und BILDUNG.

Schritt 3 – ICH anklicken

Fülle die Basics zu Deiner Person aus.

Schritt 4 – JOB anklicken

Hier geht es um die Lohnsteuerbescheinigungen (Beleg hochladen), Vermögenswirksame Leistungen ja oder nein, sowie Kontoführungspauschale ja oder nein. Weiter wird nach Fahrten zur Arbeit, Jobsuche, Telefon und Internet, Arbeitsmittel, Dienstreisen, berufliche Ausgaben und Ersatzleistungen gefragt. Hier kannst Du die Pauschalen anklicken, oder die realen Kosten angeben und die dazugehörigen Belege und Nachweise hochladen.

Schritt 5 – KINDER anklicken

Hier geht es um die Kinder – wer keine hat, geht weiter im Punkt Leben, ansonsten beantwortest du Fragen zu deinen Kindern bzw. zum Mutterschafts- und Elterngeld.

Schritt 6 – LEBEN anklicken

Hier werden die Krankenversicherung, das Krankengeld, die Krankheitskosten eingetragen und es geht um Versicherungen, Spenden, Religion und Steuervorauszahlungen – alles einfach anklicken bzw. die Nachweise hochladen.

Schritt 7 – ZUHAUSE anklicken

Unter diesem Menüpunkt geht es um Umzugskosten, Haushaltshilfe, Handwerker und Nebenkosten.

Schritt 8 – BILDUNG anklicken

Wer Weiterbildungskosten hatte, kann sie hier angeben.

Schritt 9 – mit dem Finanzamt verbinden

Wenn ihr Level für Level die Steuer-Quest absolviert, die Fragen beantwortet und die Steuerbelege hochgeladen habt, die für die Steuer wichtig sind, wird die Steuererklärung fürs Finanzamt aufbereitet.

Mit dem Feature „steuer:Abruf“ können alle Daten automatisch vom Finanzamt abgerufen und in die Steuererklärung eingetragen und vorausgefüllt werden. Ihr braucht dafür weder Steuerkenntnisse noch müsst ihr euch den Kopf darüber zerbrechen, in welche Spalten des Steuerformulars ihr was eintragen müsst. Doch das Beste kommt erst noch: Nach dem Ausfüllen erhaltet ihr eine genaue Berechnung, mit welcher Steuererstattung ihr rechnen könnt. Und wenn ihr mit der Erstattung zufrieden seid und sich die Erstattung lohnt, könnt ihr die Steuererklärung abschicken. Er dann werden einmalig 14,99 Euro für die App fällig und die könnt ihr dann bei der nächsten Steuer als Ausgabe steuerlich geltend machen.

Steuererklärung leicht gemacht - die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick mit ilovetax

Fazit

Wir haben die Steuer-App ilovetax für euch getestet und können euch folgendes Fazit geben. Die Steuererklärung mit ilovetax auf dem Smartphone auszufüllen ist sehr einfach! Die App hat eine sehr gut strukturierte Menüführung, ist übersichtlich und verständlich aufgebaut und bestens geeignet für uns normale Leute, die keine steuerlichen Vorkenntnisse haben. Besonders angenehm ist, dass man nicht mit steuerlichen Fachbegriffen überfordert wird. Das beste: Nach jeder Eingabe sieht man sofort, wie hoch die mögliche Rückerstattung ist und das ist sehr motivierend!

Die App ist auch für Azubis und Studenten die perfekte Lösung, denn wer Ausbildungsvergütung erhält oder als Student einen Nebenjob ausübt, weil das BafÖG nicht ausreicht, kann bzw. muss die Einkünfte ebenfalls dem Finanzamt melden – und so geht dies ganz einfach.

Steuererklärung leicht gemacht - die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick mit ilovetax

ilovetax Banner

Die nächste Steuererklärung werden wir mit dieser App erstellen und ihr könnt euch das ebenfalls überlegen. Es gibt die App im Apple* und Google-Play Store*.

Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, aber vergesst nicht: Stichtag ist der 31. Juli 2020.

* Um eine Vielzahl an Inhalten anbieten zu können, finanzieren wir das Blogazin durch Sponsoren. So bleiben die Artikel für unsere Leser weiterhin kostenlos. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit ilovetax


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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