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Ständig nervös & unkonzentriert? Was du dageg...

Die vielen Aufgaben des Alltags wie Beruf, Familie, Haushalt und Kinder können gerade bei uns Frauen schnell zu Reizüberflutung, Stress und Überforderung führen. Die Folge: du bist ständig nervös und unkonzentriert. Kleine Veränderungen im Alltag können dir dann helfen.

Die vielen Aufgaben des Alltags wie Beruf, Familie, Haushalt und Kinder können gerade bei uns Frauen schnell zu Reizüberflutung, Stress und Überforderung führen. Die Folge: du bist ständig nervös und unkonzentriert. Kleine Veränderungen im Alltag können dir dann helfen.

Klassische Musik statt Pop

Wenn du bei dir bemerkst, dass du ständig nervös und unkonzentriert bist, dann ist erst einmal ganz wichtig, dass du für dich eine Art „Gegenprogramm“ startest. Wie? Indem du immer wieder bewusst kleine Pausen einlegst, dich viel bewegst, an die Luft gehst (am besten in die Natur), das Fernsehgerät oder Radio aus lässt, ausreichend schläfst und mehr delegierst. Wenn du nicht aufs Radiohören verzichten möchtest, dann wechsle bei deinem Radiosender im Auto auf dem Weg hin und weg von der Arbeit auch mal eine Weile auf einen Sender mit klassischer Musik. Nur klassische Musik entspannt uns wirklich. Pop-Musik stresst dagegen unterschwellig.

Autogenes Training

Achte auf einen klaren Ausgleich von Anspannung und Entspannung. Unter Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet. Und dieses Stresshormon muss unbedingt auch wieder abgebaut werden. Eine hervorragende Möglichkeit dazu sind Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen oder Qigong. Du solltest diese Übungen aber regelmäßig anwenden. Möglichst jeden Tag für ca. 20 Minuten. Alternativ kannst du auch Spaziergänge in einem Park oder noch besser im Wald machen.

Auf die Vitamin- und Mineralstoff-Zufuhr achten

Wer nervös und unkonzentriert ist, sollte zudem ein besonderes Augenmerk auf  eine ausgewogene, Vitamin- und Mineralstoffreiche Ernährung achten. Denn auch eine mögliche Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralien kann zu Konzentrationsverlust und Nervosität führen. Bei Stress verbraucht der Organismus nämlich mehr Vitamine und Mineralstoffe. Besonders wichtig sind v.a. Vitamin C, die Vitamine der B-Reihe (Nervenvitamine) sowie Magnesium, Kalium und Kalzium.

Trinkst du genügend?

Genauso wichtig in Stressphasen ist eine ausreichende Flüssigkeitsmenge am Tag. Sie sollte bei mindestens zwei Liter liegen, an warmen Tagen sogar noch darüber. Flüssigkeitsmangel macht nämlich das Gehirn träge, die Leistungsfähigkeit kann um bis zu 30 Prozent sinken. Besonders gut sind jetzt  Melissen-Tee, Baldrian-Tee, Johanniskraut-Tee, Passionsblumen-Tee, Hopfenblüten-Tee und Lavendelblüten-Tee.

Auch Homöopathie kann jetzt helfen

Darüber hinaus lässt sich das Konzentrationsvermögen auch mit Hilfe der Homöopathie erhöhen, z.B. mit Nux vomica (Brechnuss), Chamomilla (Kamille) oder Zincum metallicum (Zink). Allerdings sollten die Globuli erst nach einer genauen Befragung zusammengestellt und verabreicht werden. Denn vorher müssen mögliche Stoffwechselerkrankungen, Eisenmangel oder eventuelle Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden.

Weitere sanfte Helfer

Des Weiteren gibt es verschiedene sanfte Mittel, die Körper und Seele dabei helfen, wieder in Balance zu kommen. Für ihre beruhigende Wirkung sind Hopfen, Baldrian, Melisse und Passionsblume bekannt. Bewährt hat sich auch eine homöopathische Tinktur, die Muskatnuss, Ignatius-Bohne und Phosphor enthält. Sie lindert Stimmungsschwankungen, Schwächezustände und innere Erregung. Darüber hinaus kann man das vegetative Nervensystem auch mit Hilfe der Akupunktur stabilisieren

Lifestyle verändern

Ganz besonders wichtig ist jedenfalls viel Schlaf, weniger rauchen, weniger Alkohol, weniger Kaffee. Soweit wie möglich Lärm meiden, Termine absagen und sich nicht zu viel zumuten. Du solltest deine Stress- Symptome in jeden Fall ernst nehmen. Denn besonders das Immunsystem wird durch chronischen Stress geschwächt. Und dies kann das Risiko für Diabetes, Krebs sowie Herzinfarkt und Schlaganfall stark erhöhen. Passe bitte auf dich auf!


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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