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Ständig pleite? Die 5 häufigsten Fehler beim Umgan...

Mal ehrlich: Ist bei euch auch am Ende des Geldes zu viel Monat übrig? Wisst ihr oftmals nicht, wofür ihr den Fünfziger ausgegeben habt, den ihr gerade am Automaten gezogen habt? Verliert ihr schnell den Überblick über eure Finanzen und wundert euch, dass ihr schon wieder im Dispo seid? Dann solltet ihr dringen etwas unternehmen, um eure finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen. Wir haben 5 geniale Tipps, wie ihr Fehler beim Umgang mit Geld vermeidet.

Mal ehrlich: Ist bei euch auch am Ende des Geldes zu viel Monat übrig? Wisst ihr oftmals nicht, wofür ihr den Fünfziger ausgegeben habt, den ihr gerade am Automaten gezogen habt? Verliert ihr schnell den Überblick über eure Finanzen und wundert euch, dass ihr schon wieder im Dispo seid? Dann solltet ihr dringen etwas unternehmen, um eure finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen. Wir haben 5 geniale Tipps, wie ihr Fehler beim Umgang mit Geld vermeidet.

Fehler Nr.1: Das Konto mit dem Partner teilen

In einer Partnerschaft sollte jeder sein eigenes Geld verdienen und sein eigenes Konto haben. Nicht selten – vor allem um Kontogebühren zu sparen – richten sich Paare ein gemeinsames Konto ein. Das kann fatal werden – wenn zwei Personen auf ein Konto zugreifen und nicht jeder verantwortungsvoll mit dem Geld umgeht. Dann kann es schnell zu Spannungen kommen und es stellen sich Frage: Wer gibt mehr Geld aus und vor allem wofür? Um solche Spannungen zu vermeiden, sind getrennte Konten besser und es muss keine Frage von Kontogebühren sein. Es gibt Onlinebanken, die immer noch kostenlose Gehaltskonten anbieten.

Fehler Nr. 2: Die Prioritäten nicht kennen

Wer viel verdient gibt oft viel aus – sagt ein altes Sprichwort. Stimmt häufig, aber nicht immer. Wer sein Einkommen nicht genau einteilt und nach Prioritäten ordnet, verliert schnell den Überblick. Vom Gehalt sollten immer die Miete, der Strom, die Auto- und die Mobilfunkkosten, die Monatskarte für die Bahn und die kleinen Posten wie zum Beispiel die Gebühr fürs Fitness-Studio abgezogen werden. Dann – ganz wichtig – die Sparrücklage für ungeplante Ausgaben und den Urlaub zurücklegen. Erst dann kann „der Rest“ auf den Monat aufgeteilt werden. Wer seine Prioritäten nicht kennt und das Geld ohne Überblick ausgibt, kann schnell in Schwierigkeiten kommen – wenn die Bank zum Beispiel die Miete zurückbucht, weil das Konto nicht ausreichend gedeckt ist.

Fehler Nr. 3: Den Dispokredit in Anspruch nehmen

Viele kennen das: Eigentlich ist das Geld schon knapp oder das Konto schon im Minus, aber ein besonderes Paar Schuhe oder eine neue Jeans haben es uns angetan. Wer sich dann nicht disziplinieren kann, rutscht schnell in den Dispo – und da wieder herauszukommen, ist enorm schwer. Vor allem aber ist ein Dispokredit sehr teuer. Die Banken verlangen horrende Zinsen für die Kontoüberziehung – bis zu 13 oder gar 14 Prozent. Vermeidet es also, über eure Verhältnisse zu leben – auch wenn es schwerfällt. Denn: Schulden machen ist leicht – Schulden zurückzahlen sehr schwer.

Fehler Nr. 4: Leichtfertig mit Kreditkarte zahlen

Klar, es ist kinderleicht, mit der Plastikkarte zu zahlen. Hier ein Abendessen, dort ein Kinobesuch und auch im Supermarkt kann die Kreditkarte zum Einsatz kommen. Wer da nicht genau Buch führt und den Überblick behält, für den kommt am Ende des Monats das böse Erwachen. Dann können schnell mal 400 oder 500 Euro zusammenkommen, die man gar nicht eingeplant hat. Wenn dann nach allen Fixkosten vom Gehalt nichts mehr übrig bleibt, muss wieder der Dispo in Anspruch genommen werden – und die Finanzspirale nach unten dreht sich weiter. Als bleibt standhaft. Zahlt nicht leichtfertig mit Kreditkarte und verzichtet mal auf ein neues Oberteil oder eine neue Handtasche.

Fehler Nr. 5: Das Thema Finanzen vor sich herschieben

Weil es vielen lästig ist, schieben sie das Thema Finanzen vor sich her. Es ist ja auch nicht besonders angenehm, wenn man sich eingestehen muss, dass man über seine Verhältnisse lebt. Wer es nicht gelernt hat, sein Geld richtig einzuteilen, kommt irgendwann an seine finanziellen Grenzen – so etwas endet nicht selten in einer Privatinsolvenz. Macht euch deshalb lieber heute als Morgen einen Finanzplan. Kürzt unnötige Ausgabe und vor allem – legt euch ein Finanzpolster an. Damit seid ihr flexibel und müsst keine Schulden machen, die ihr dann mit großer Mühe zurückzahlen müsst.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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