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15 simple Tipps für starke Nerven im Joballtag!

15 simple Tipps für starke Nerven im Joballtag!

15 simple Tipps für starke Nerven im Joballtag!

Quelle: energepic.com

 
Jede Zweite von uns fühlt sich zeitweise oder permanent gestresst. Kein Wunder, denn die Arbeitsbelastung hat in den letzten Jahren fast überall spürbar zugenommen. Bevor auch deine Nerven blank liegen, solltest du mit diesen einfachen Tipps gegensteuern.

Jede Zweite von uns fühlt sich zeitweise oder permanent gestresst. Kein Wunder, denn die Arbeitsbelastung hat in den letzten Jahren fast überall spürbar zugenommen. Bevor auch deine Nerven blank liegen, solltest du mit diesen einfachen Tipps gegensteuern.

Kein Joballtag lässt sich völlig entstressen. Doch bevor deine Nerven so richtig blank liegen, solltest du deinem Gehirn helfen. Und dafür brauchen die kleinen grauen Zellen die richtige Nahrung. Warum? Weil unser Gehirn ein mehrdimensioniertes Hochleistungsorgan ist und rund zehnmal mehr Energie verbraucht, als andere Körperzellen. Deshalb lauern im Joballtag schnell „Energielöcher“. Vor allem am Nachmittag. Wer den ganzen Tag über nervenstark und damit leistungsfähig bleiben will, sollte kleine Esspausen einlegen. Die Devise dabei lautet: Essen und Trinken im Zwei- bis Drei-Stunden Takt. Grund: Mehrere kleine Mahlzeiten sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel und verhindern somit einen Energieabfall.

Brain-Food für gute Nerven durch…

  1. …Nüsse: Welche Nüsse du isst, ist (fast) egal. Denn alle Sorten sind reich an Vitamin E und B6, Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Pures „Brainfood“. Studentenfutter (Nüsse und Rosinen) trägt nicht von ungefähr seinen Namen.
  2. …Bananen: Nach dem Verzehr einer Banane steigt die Leistungsfähigkeit um rund ein Viertel, das ergaben entsprechende Studien. Der Grund: Sie enthalten neben Fruchtzucker auch Tryptophan. Und daraus bildet der Körper das Hormon Serotonin. Es macht nicht nur leistungsfähiger, sondern auch zufrieden und ausgeglichen.
  3. …Ginkgo: Ruhig mal ein paar Kapseln aus der Apotheke besorgen. Es ist der Wirkstoff EGb 761, der für eine schnelle Ausschüttung von Dopamin sorgt. Er regt die Gehirnzellen an, neue Verbindungen aufzubauen und auszubauen. Entscheidend für die Gedächtnisleistung.
  4. …Fisch: Wenn er auf dem Speiseplan der Kantine steht, dann solltest du ihn auch unbedingt wählen. Denn  die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Meeresfischen wie Makrele, Lachs oder Hering machen die Zellmembranen durchlässig. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig für die Verarbeitung und Weitergabe von Informationen. Das darin enthaltene Eiweiß ist Nervennahrung pur und wirkt zudem stressabbauend.
  5. …Pausenbrot: Stelle es dir aus diesen drei Komponenten her: Vollkornbrot öder –brötchen, Belag mit viel Eiweiß (z.B. Käse, Fisch, magere Wurst) und etwas Rohkost (z.B. Salat- oder Gurkenscheiben) für die Vitaminzufuhr und die Geschmacksverfeinerung. Und dafür dann Zeit nehmen. Am besten im Freien.
  6. …Schoko plus Kiwis: Kiwis haben viel Vitamin C. Zusammen mit Schokolade (am besten dunkle) werden sie zu Nervennahrung. Das ergab eine Studie von US-Wissenschaftlern. Schokolade senkt nachweislich den Stress-Level. In Kombination mit dem Vitamin C werden freie Radikale gestoppt. Ein perfekter Stress-Stopper.

Über den ganzen Tag heißt die Devise „Wasser Marsch“!

Kluges Essen allein reicht nicht. Denn die kostbaren Nährstoffe sollen schließlich auch im Gehirn ankommen. Dafür muss das Blut dünnflüssig sein. Und zwar den ganzen Tag über. Wird es zu dick, werden zwar noch die Muskeln versorgt, doch in den filigranen Blutgefäßen des Gehirns kommt kaum noch etwas an. Daher über den Arbeitstag verteilt mindestens 1 ½ Liter Flüssigkeit (Wasser, Früchtetees) zuführen. Am besten jede Stunde ca. 200 ml (1 Glas). „Kampftrinken“ nach langen Trinkpausen ist nicht ratsam. Nicht von ungefähr spricht der Volksmund bei Energieabfall auch von einer Durststrecke.

Extra-Tipp: Finger weg von zu viel Kaffee. Denn Koffein bewirkt zwar einen raschen Energieschub. Denn es regt die Produktion des Stresshormons Cortisol an und erhöht Blutdruck sowie Herzfrequenz. Doch danach fallen wir ganz schnell wieder in ein Tief. Das macht noch nervöser.

Die Mittagspause zur Regeneration nutzen

Egal, wie viel Arbeit anliegt. Eine Mittagspause solltest du unbedingt machen. Richtig genutzt kann sie nämlich zu einer Art Mini-Urlaub für Kopf und Seele werden.

  • Tipp 1: Wer wirklich entspannen will, muss seinen Arbeitsplatz verlassen. Nur ein Wechsel der Umgebung lässt das Gehirn abschalten und auftanken. Wenn möglich also einen kleinen Spaziergang machen (mehr dazu unter „Raus an die Luft…“).
  • Tipp 2: Wer beim Arbeiten die ganze Zeit sitzt oder steht, sollte in der Pause genau das Gegenteil machen. Wer sitzt, sollte aufstehen und sich leicht bewegen. Wer steht, sollte irgendwo im Freien eine Bank zum „Abhängen“ suchen.
  • Tipp 3: Gemeinsam entspannt es sich besser. Denn beim Reden und Lachen mit Kollegen – oder noch besser mit firmenfremden Pausen-Dates –  kann man am besten abschalten, Arbeitsstress vergessen und so kurzfristig auftanken.
  • Tipp 4: Die Pause sollte mindestens 30 Minuten betragen, sonst ist ein wirkliches „Abschalten“ gar nicht möglich. Wer sogar 40 bis 50 Minuten Pause machen darf, ist ein Glückspilz. Denn das ist die optimale Dauer für eine Regeneration.

Raus an die Luft für einen 3-fachen Energie-Kick

  • Energie-Kick Licht: Etwa 60 Prozent der Lichtenergie nehmen wir über die Augen auf (nur ca. 40 Prozent über die Haut). Und auch an einem bewölkten Tag reichen etwa 30 Minuten im Freien aus, um wieder Lichtenergie zu tanken.
  • Energie-Kick Sauerstoff: Verlasse so oft wie möglich die (verbrauchte) Zimmerluft und tanke im Freien Sauerstoff satt. Er spielt eine sehr wichtige Rolle im Stoffwechsel des Körpers. Bewusst ausatmen. Dabei gibt der Körper saures Kohlendioxid ab, die Nerven können sich regenerieren.
  • Energie-Kick Stoffwechsel: Wird er angekurbelt, sind wir schnell wieder leistungsfähig. Neben täglichen Spaziergängen solltest du dich mindestens drei Mal pro Woche für 20 bis 30 Minuten körperlich betätigen.

Einfach Grün statt Rot sehen

Umgebe dich möglichst mit Pflanzen, trage grüne Kleidungsstücke, wähle einen grünen Bildschirmhintergrund – ganz egal, nur grün sollte es um dich herum sein. Die Lichtschwingungen und Energien der grünen Farbe werden nicht nur von den Augen, sondern auch von der Haut aufgenommen. In den Körperzellen werden diese physikalischen Reize in Nervenimpulse umgewandelt und zum Gehirn geleitet. Dort lösen sie Reaktionen aus, die Wohlbefinden und Stimmungen beeinflussen. Aufgrund seiner Naturnähe wirkt Grün beruhigend und harmonisierend. Sie ist die am meisten ausgleichende Farbe zwischen den kalten und warmen Tönen. Daher wirkt sie neutralisierend, sorgt für innere Harmonie und steigert die Konzentration. Nicht von nicht von ungefähr sind Schultafeln grün. In grüner Umgebung empfinden wir auch Geräusche weniger laut und die Zeit vergeht scheinbar schneller.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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  1. Michael

    28 September

    Danke für die Tipps für starke Nerven! Meine Schwester hat sich in der Apotheke ein natürliches Vitamin für starke Nerven geben lassen. Die Tipps werde ich ihr auf jeden Fall weiterleiten – besonders, dass auch die Ernährung eine große Rolle spielt für die Nerven, ist echt gut zu wissen.
    LG

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