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Für deine Schönheit & Vitalität: 9 Jung-Macher zum Essen!
Für deine Schönheit & Vitalität: 9 Jung-Macher zum Essen!

Quelle: Markus Spiske / Unsplash

Gesundheit

Für deine Schönheit & Vitalität: 9 Jung-Macher zum Essen!

Keine Sorge! Du musst diese Dinge nicht täglich verputzen. Nur so oft wie möglich in deinen Speiseplan einbauen. Warum? Weil es wahre Jung-Macher sind. Zudem schützen sie vor Krankheiten. Und übrigens: Sich schön & vital zu essen, kann richtig gut schmecken. Probier’s aus!

BROKKOLI – der Vitamin-Protz

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat Brokkoli zu seinem Lieblingsgemüse erkoren. Kein Wunder. Brokkoli schmeckt nicht nur hervorragend, sondern  gilt als eines der gesündesten Gemüse überhaupt. Denn er hat wenig Kalorien (26 kcal in 100 g) und liefert eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Vor allem aber sein Gehalt an Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Vitamin E sowie Beta-Carotin (Pro-Vitamin A) macht ihn zum grünen „Nährstoffprotz“. Eine Portion (200 g) deckt auch deinen täglichen Bedarf an Vitamin C. Zudem enthält er eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Brokkoli trägt den Namen „Anti-Krebs-Gemüse“, weil seine Inhaltsstoffe den Körper dazu bringen, eigene Antioxidanzien und Enzyme zu produzieren. Das verhindert Tumore.

Extra-Tipp: Damit du auch alles Gute aus dem Kohl herausholst, solltest du ihn nur kurz garen und nicht kochen.

ZWIEBEL hängt Knoblauch ab

Zwiebeln bringen uns höchstens beim Schälen zum Weinen. Ansonsten hat man mit ihnen gut Lachen. Denn bezüglich der Vitalstoffe hängen sie glatt den Knoblauch ab. Zwiebeln enthalten nämlich sehr viele Aminosäuren, das Enzym Allinase, Vitamin C, Kalzium, Germanium sowie die Phenolsäuren Koffein- und Ellagsäure. Zudem sind sie die beste Quelle für das Phytamin Quercetin sowie ätherische Öle, Peptide und Flavonoide. Dieser natürliche Cocktail schützt vor Thrombosen, Arteriosklerose und Entzündungen, senkt Blutzucker und Cholesterinspiegel. Zwiebeln regulieren den Kalzium-Haushalt im Körper und beugen dadurch  sogar Osteoporose vor.

Extra-Tipp: Als optimale Dosis gelten 50 g frische bzw. 20 g getrocknete Zwiebeln. Rote Zwiebeln wirken besonders gut.

SPINAT lässt dich gut sehen und gut aussehen

Hast du in dieser Woche schon Spinat gegessen? Du solltest es unbedingt tun. Denn Spinat wirkt wie eine Anti-Falten-Creme von innen. Verantwortlich dafür sind die Powerstoffe Lutein und Betacarotin. Sie schützen den Körper als Antioxidantien vor der Zellalterung, weil sie deren Zerfall deutlich bremsen. Und das Lutein lässt uns nicht nur gut aussehen, sondern auch gut sehen. Es wirkt in der Augen-Makula wie ein Filter, der energiereiches kurzwelliges Licht abfängt. Dies trägt zum Schutz der empfindlichen Sehzellen bei. Zudem enthält Spinat sehr viele Ballaststoffe, dazu Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Vitamine C und B1, Riboflavin und Niacin. Sie regen die Produktion des Blutfarbstoffes und auch die Verdauung an.

Extra-Tipp: Dass Spinat sehr viel Eisen enthält, hat sich als Irrtum erwiesen. Mit 3,5 mg pro 100g ist er geringer als in Schokolade.

ARTISCHOCKEN entgiften deinen Körper

Artischocken darf man getrost als Lebenselixier in Gemüseform bezeichnen. Denn sie liefern reichlich Mineralstoffe, Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Phosphor. Und zwar in so hoher Konzentration wie bei keinem anderen Gemüse sonst. Zudem steckt in Artischocken die organische Säure Cynarin. Sie unterstützt die Funktion der Galle, kräftigt die Leber und schont den Magen. Als Beikost zu Fleisch macht sie jeden Magenbitter überflüssig. Das Cynarin hilft außerdem, den Körper zu entgiften und den Cholesterinspiegel zu senken. Darüber hinaus enthalten Artischocken jede Menge „Hautpfleger“ wie Vitamin C, E, B und A.

Extra-Tipp: Zwei bis drei Mal pro Woche solltest du ca. 200 g Artischocken essen. Die gleiche Wirkung erzielst du auch mit 200 ml Artischockensaft.

TOMATEN halten dein Blut „sauber“

Obwohl sie zu 92 Prozent aus Wasser bestehen, haben es die Tomaten in sich. Sie enthalten 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe, unzählige sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sowie Fruchtsäuren. Besonders reich sind sie auch an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C sowie Lycopen. Und dieser Pflanzenstoff hat es in sich. Denn Lycopen macht nicht nur die Tomate rot, sondern uns gesund. Es schützt u.a. vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Nach dem Verzehr von Tomaten verringert sich auch nachweislich der Anteil von  LDL-Cholesterin (schlechtes Cholesterin) im Blut.

Extra-Tipp: Die Zubereitung beeinflusst die Verfügbarkeit des Lycopens. Zerkleinert und schonend erhitzt steigert sich seine Wirkung. Von verarbeiteten Tomaten-Erzeugnissen kann es der Körper besser aufnehmen, als von frischen Tomaten. Ideal sind Tomatensaft und Tomatenmark. Übrigens gehören Tomaten niemals in den Kühlschrank. Sie verlieren dort ihren Geschmack.

HIMBEEREN schenken dir eine glatte Haut

Himbeeren sind nicht nur super lecker, sondern auch sehr gesund. Neben den vielen Mineralstoffen und Vitaminen macht sie vor allem das Vitamin Biotin als Jungbrunnen interessant. Denn Biotin sorgt für eine glatte, geschmeidige Haut und kräftige, glänzende Haare. Die süßen Fürchte helfen zudem bei  Nieren- und Blasenbeschwerden, beugen Verstopfungen vor und senken Fieber. Neueste Forschungen haben bewiesen, dass bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe (Flavanoide) auch die Immunabwehr stärken. In Asien werden Himbeeren von Frauen zudem als Mittel gegen starke Monatsbeschwerden gegessen. Außerdem aktivieren Himbeeren den Botenstoff Serotonin. Und der macht bekanntlich glücklich.

Extra-Tipp: Nicht nur die Früchte (frisch oder eingefrostet) sind sehr gesund. Aus den Blättern wird ein sehr vitaminreicher und  wohlschmeckender Tee gemacht.

SOJA schenkt ein dir ein langes, gesundes Leben

Auf der Japanischen Insel Okinawa leben so viele über 100-Jährige wie sonst nirgends auf der Welt. Ihr Geheimnis: Sie würzen stark mit Soja. Und die darin enthaltenen Phytoöstrogene schenken ein langes Leben. Ob nun als Sauce oder Käse (Tofu), Soja ist fast unschlagbar. Vor allem als cholesterinfreier Eiweißlieferant. In 100 g stecken 15,7 g davon. Zudem sehr viel Eisen, Magnesium, Kalium, Nikotinsäure, Kupfer, Kalzium, Zink und Phosphor sowie  Folsäure, Vitamin B1, B2 und B6. Zudem enthält Soja essentielle Aminosäure, die der Mensch benötigt, aber nicht selbst herstellen kann! Da Soja auch kaum schwerverdauliche gesättigte Fettsäuren enthält, wirkt es im Magen, anders als Fleisch, basisch und dadurch nicht säurebildend. Übrigens schützt Soja auch vor Diabetes und Rheuma.

Extra-Tipp: Eine halbe Tasse Sojabohnen enthält so viel Eiweiß wie 150 g Steak.

HONIG verjüngt deinen ganzen Körper

Honig ist eines der ältesten Haus- und Heilmittel überhaupt. Schon im Altertum wurde er zur Wundheilung genutzt. Denn Honig wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, weil die darin enthaltenen Inhibine das Wachstum von Keimen hemmen. Aber nicht nur das. Im süßen Bienennektar stecken über 180 (!) bislang nachgewiesene natürliche Substanzen wie z.B. Mineralien, Aminosäuren, Aromastoffe, Vitamine C, B1, B2, B6 und Biotin sowie Pantothensäure, Kalium und Magnesium. Sie halten nicht nur die Haut jung und geschmeidig, sondern wirken auf den gesamten Körper verjüngend. Zudem schenkt Honig durch seinen hohen Zuckeranteil einen regelrechten Power-Kick.

Extra-Tipp: Akazien-Honig ist besonders gut zur Blutreinigung. Weißdorn-Honig gilt als Herz-Freund. Löwenzahn-Honig wirkt harntreibend. Rosmarin-Honig aktiviert den Zellschutz gegen freie Radikale.

ZIMT regt deinen Stoffwechsel an

Schon 1600 v. Ch. wurde er als Gewürz- und Heilmittel verwendet. Er regt nachweislich den Stoffwechsel an, senkt zudem die Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel. Damit wirkt er vorbeugend gegen Diabetes. Verantwortlich dafür ist ein so genannter sekundärer Pflanzenstoff. Die wasserlösliche Polyphenol-Verbindung (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) hat Studien zufolge eine ähnliche Wirkung wie Insulin.

Extra Tipp: Schon ein Gramm Zimt pro Tag genügt. Achtung: Ceylon-Zimt (aus Sri Lanka) verwenden. Bei anderen soll der Cumarin-Gehalt zu hoch sein und das kann zu Leberschäden führen.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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