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5 Sätze, die erfolgreiche Frauen niemals sagen!

5 Sätze, die erfolgreiche Frauen niemals sagen!

5 Sätze, die erfolgreiche Frauen niemals sagen!

Quelle: Chevanon Photography / Pexels

 

Erfolg im Job – wünschen wir uns alle! Frauen möchten Respekt, dass ihre Leistungen anerkannt werden und sie die Chancen bekommen, Karriere zu machen. Dabei kommt es allerdings auch auf uns Frauen selbst an. Wie wirken wir auf andere mit unserem Verhalten und unseren Aussagen – das ist ebenso wichtig, wie unsere Qualifikation.

Dass unsere Leserinnen unsere Tipps für den Erfolg im Job annehmen, freut uns natürlich. Es bestätigt sich besonders im großen Erfolg unseres Beitrages: 7 Dinge, die erfolgreiche Frauen nicht tun.

Damit es mit der Karriere weiter gut läuft, hier unsere „5 Sätze, die erfolgreiche Frauen niemals sagen“!

Ich habe überhaupt keine Zeit

Klingt wie eine Ausrede, weil man eine Aufgabe nicht übernehmen möchte. Oder, noch schlimmer: Der Chef vermutet jetzt, dass Sie unorganisiert sind, ein schlechtes Timing haben, den Job nicht mögen und deshalb unmotiviert sind.

  • Folge: Die nächste Gehaltsverhandlung wird verschoben oder das Gespräch wird unangenehm, weil der Chef die Aussage noch im Hinterkopf hat.
  • Besser: Sagen Sie, dass Sie die Aufgaben gern übernehmen, bitten Sie aber sofort darum, dass Zeitfenster zu erweitern, damit die Qualität der Arbeit auch so ist, dass sie Ihren eigenen und den Ansprüchen des Chefs genügt.

Ich habe keine Ahnung wie das geht

Dieser Satz ist ein Nogo!  Die Aussage suggeriert Desinteresse oder der Chef stuft Sie als Versagerin ein:

  • Folge: Anspruchsvolle und interessante Aufgaben werden Ihnen künftig nicht mehr übertragen und das demotiviert.
  • Besser: Nehmen Sie die Herausforderung an. Sagen Sie dem Chef, dass Sie eine Lösung finden. Glauben Sie an sich selbst und machen Sie sich an die Arbeit – es gibt Fachliteratur, das Internet und vielleicht einen Kollegen, der Hinweise kann. An Ende bekommen Sie Respekt vom Chef und können stolz auf sich sein, weil Sie etwas geschafft haben.

Das ist jetzt aber wirklich unfair

Dass es im Arbeitsleben nicht immer fair zugeht, wissen wir eigentlich alle und was soll der Chef auch von einem solchen Satz halten?

  • Folge: Er wird Sie für eine Mimose halten, die sich ständig ungerecht behandelt fühlt und er wird genervt sein.
  • Besser: Geben Sie sich einen Ruck und benutzen Sie das Wort „unfair“ nicht. Machen Sie lieber einen Lösungsvorschlag und vermeiden Sie auch das Wort „Problem“. Denn: Chefs lieben Lösungen und keine Probleme.

Ich übernehme jede Aufgabe und sage niemals Nein

Niemals NEIN zu sagen ist ebenso schlecht, wie zu allem JA zu sagen. Niemand kann immer alles schaffen und wenn die Kollegen merken, dass man immer „gefällig“ ist, wird man schnell ausgenutzt.

  • Folge: Der Terminkalender ist so voll, dass man in Arbeit förmlich erstickt. Darunter leidet die Qualität der Arbeit und der Chef wird unzufrieden, wenn Sie Fehler machen. Außerdem: Wenn man JA gesagt hat, die Zusage aber nicht einhalten kann, gilt man als unzuverlässig.
  • Besser: Immer erst in den Kalender schauen, bevor man eine Aufgabe übernimmt. Das ist seriös und zeugt von einem guten Zeitmanagement.

Ich werde viel zu schlecht bezahlt

Mal ehrlich! Das Gefühl haben viel von uns, dass wir zu wenig verdienen. Einer der größten Fehler ist, diesen Satz vor den Kollegen ständig zu wiederholen und über die Höhe des Gehaltes zu sprechen. In einigen Firmen ist das den Mitarbeitern sogar vertraglich untersagt.

  • Folge: Das Arbeitsklima wird schlecht, die Kollegen tuscheln, weil sie das vielleicht anders sehen und der Chef wird sauer, weil Sie eine „Neiddebatte“ zum Gehalt angezettelt haben.
  • Besser: Warten Sie, bis Sie eine Aufgabe besonders gut erfüllt haben – das ist ein guter Zeitpunkt, sich einen Termin beim Chef zu holen und über mehr Gehalt zu sprechen. In diesem Gespräch müssen Sie dem Chef aber sehr fundiert erklären können, warum er mehr in Sie investieren sollte.

Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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  1. Nadine

    4 März

    Punkt 5 kenne ich aus eigener Erfahrung. Hab meinem Chef vor fünf Jahren gesagt, dass ich alleinerziehend bin und mich von meinem Partner getrennt habe und deshalb finanziell nicht gut klarkomme. Er hat geantwortet: „Und was habe ich damit zu tun?“. Heute weiß ich: Nie wieder werde ich mit einem Chef über meine persönliche Situation sprechen.

  2. Caroline

    9 März

    Danke für die nützlichen Tipps! Ich habe keine Zeit, würde ich auch gern mal sagen, aber nun lass ich es lieber. LG Caro aus HH

  3. Lili

    22 März

    Um ehrlich zu sein … „Frau“ darf auch einmal keine Zeit haben und nicht perfekt reagieren.
    Wenn du weißt wer du bist und es willst was du tust, nimmt deine Karriere hier kein Ende.
    Seit authentisch, vertraut euren Fähigkeiten und lasst euch nicht immer einreden, nicht gut genug zu sein. Und vor allem … keine Angst vor Chefs. Spekulationen wie hier angeführt, was schlimmes passieren könnte und was der Chef denken könnte … Ich behaupte, dass dies oft die eigenen Gedanken und Ängste sind. Und vielleicht trifft es auch so ein. Zeit darüber nachzudenken. Ich finde deine Tipps für Frau und Mann gut. Aber nicht die verallgemeinernden Behauptungen, was der Chef denken könnte, wenn „SIE“ nicht perfekt reagiert. Das führt meiner Erfahrung und Beobachtung nach eher zu den typischen Frauenstress und Ängsten.

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