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5 Dinge, die im Lebenslauf fehl am Platz sind

5 Dinge, die im Lebenslauf fehl am Platz sind

5 Dinge, die im Lebenslauf fehl am Platz sind

Quelle: Kaboompics

 

Die Wirtschaft boomt und die Bundesagentur für Arbeit meldet akuten Fachkräftemangel! Es gibt eine Million offene Stellen, für die keine qualifizierten Mitarbeiter gefunden werden. Wer sich verändern will oder gerade auf der Suche nach einem Job ist, muss eine überzeugende Bewerbungsmappe vorlegen, in der ein Lebenslauf eine wichtige Rolle spielt. Es kommt allerdings auf die richtigen Informationen an.

Die richtige Überschrift

Natürlich kann ein Lebenslauf mit der Überschrift „Lebenslauf“ beginnen, aber das wirkt eher Old Fashion. Da sich in eurer Bewerbungsmappe nur eurer Lebenslauf befindet, muss darüber also NICHT Lebenslauf stehen. Es reicht, wenn euer Name oben steht, denn ein Lebenslauf ist als solcher sofort zu erkennen.

Kindergarten und Grundschule weglassen

Schön für euch, wenn ihr eine tolle Kindergartenzeit hattet und in der Grundschule ein Überflieger wart. Im Lebenslauf hat dieser Abschnitt eures Lebens allerdings nichts zu suchen, denn es langweilt Personalleiter. Beginnt beim Realschulabschluss oder beim Abitur. Sagt, welche Ausbildung ihr absolviert habt oder welches Studium und nennt den entsprechenden Abschluss.

Die Familie bleibt außen vor

Eure Eltern sind erfolgreich in ihrem Job oder haben einen besonders interessanten Beruf? Toll! Aber was hat das mit eurem Leben zu tun? Die Berufe der Geschwister, Ehepartner und die Anzahl eurer Kinder müssen ebenfalls nicht im Lebenslauf stehen. Beschränkt euch auf euer Leben, denn darüber will die Firma etwas wissen.

Hobbys sind (nicht immer) Privatsache

Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen. Wenn ihr gern ins Kino geht, Krimis lest oder mit den Freundinnen Radtouren unternehmt, muss das ein künftiger Arbeitgeber nicht im Lebenslauf lesen. Wer aber ein aufgefallenes Hobby hat – zum Beispiel spielend Sprachen lernen und schon fünf Sprachen fließend beherrscht – sollte das unbedingt erwähnen. Das macht euch für Arbeitgeber auf jeden Fall interessant.

Lücken müssen erklärt werden

Wer nach dem Abi ein freiwilliges soziales, ökologisches oder politisches Jahr absolviert hat, sollte diese Zeit im Lebenslauf unbedingt erwähnen. Habt ihr nach dem Abi eine Auszeit genommen und Länder bereist, solltet ihr das ebenfalls in den Lebenslauf schreiben – denn Lücken provozieren Nachfragen. Begründet die Auszeit am besten damit, dass ihr eure Sprachkenntnis perfektionieren und interkulturelle Erfahrungen sammeln wolltet.

Erfolg bei der nächsten Bewerbung. Wir drücken die Daumen, dass  ihr bald in einen neuen interessanten Job starten könnt.

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Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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