LESEN

Die 10 wichtigsten Tipps: So bleiben deine Zähne e...

Die 10 wichtigsten Tipps: So bleiben deine Zähne ein Leben lang gesund

Die 10 wichtigsten Tipps: So bleiben deine Zähne ein Leben lang gesund

Quelle: Unsplash

 

Die Anforderungen in der Jobwelt nehmen zu. Neben Können ist auch ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig. Und dazu gehören gesunde & schöne Zähne. Hier die 10 wichtigsten Fragen & Antworten für deine optimale Zahn-Pflege. 

Die 10 wichtigsten Fragen & Antworten zu deiner Zahngesundheit

 

Ein ganzes Leben lang schöne, feste Zähne – ein Wunschtraum?

Nein, wir sind dank Wissen, Technik und Zahnhygiene die allererste Generation, die tatsächlich lebenslang schöne und feste Zähne behalten kann. Junge Leute haben übrigens die Chance, nicht einmal mehr Karies zu bekommen.

Wie wichtig ist die richtige Pflege?

Überaus wichtig. Stelle dir deinen Mund als Ansammlung von 32 kleinen Patienten vor. Werden diese richtig und aufmerksam betreut, bleiben sie gesund.

Und wie sollte die Pflege aussehen?

Putze drei Mal täglich. Morgens und mittags reichen eine bis zwei Minuten, um die Plaque zu entfernen. Abends dann etwa zwei bis drei Minuten plus Zahnzwischenraumpflege durch Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen.

In welcher Reihenfolge geht man am besten vor?

Lange wurde die KAI-Methode empfohlen, also erst die Kau-, dann die Außen- und zum Schluss die Innenseiten putzen. Inzwischen weiß man, dass es viel sinnvoller ist, mit den Innenflächen zu beginnen. Denn sie säubern sich am schwierigsten und können den noch frischen „Elan“ am Anfang des Putzens gut gebrauchen.

Kann man auch zu viel putzen?

Durchaus. Zahnärzte beobachten schon seit Jahren das Phänomen, dass Zähne regelrecht kaputt geputzt werden und durch zu starkes Aufdrücken etwa Putzkerben oder Zahnfleischrückgang entstehen.

Besser eine manuelle oder elektrische Zahnbürste benutzen?

Diese Entscheidung darf jeder selbst treffen. Allerdings sind die heutigen E-Bürsten den Handzahnbürsten leicht überlegen. Sie entfernen Plaque effektiv, schnell und sind dabei sehr schonend. Bei vielen E-Bürsten leuchtet beispielsweise ein rotes Warnlicht auf, wenn man zu fest aufrückt. Aber egal ob manuell oder elektrisch – zum Putzen unbedingt eine fluorhaltige Zahncreme verwenden.

Wie häufig sollte die Zahnbürste erneuert werden?

Öfter, als man denkt. Nämlich etwa alle sechs bis acht Wochen. Denn abgenutzte Bürsten sind ein häufiger Grund von Zahnfleischverletzungen. Zudem sammeln sich in den Borsten mit der Zeit jede Menge Bakterien an.

Was ist mit den circa 30 Prozent der Zahnflächen, die durch herkömmliches Putzen gar nicht erreicht werden können?

Hierfür ist die Pflege der Zahnzwischenräume mit Zahnseide wichtig. Wer es sich antrainieren kann, sollte sie nach jeder Mahlzeit anwenden. Darüber hinaus sollte mindestens ein, besser noch zwei Mal im Jahr eine professionelle Reinigung erfolgen. Die dauert etwa eine Stunde und säubert auch die letzten problematischen Bereiche. Denn trotzt guter Pflege können sich aggressive Bakterien in den Zahnfleischtaschen einnisten und Paradontitis verursachen.

Was kannst du noch für deine Zähne tun?

Experten empfehlen, ein Mal pro Woche ein Fluorid-Gel aus der Apotheke aufzutragen. Das härtet den Zahnschmelz und macht die Zähne widerstandfähiger gegen Karies. Zudem sollten Sie tiefe Zahnfissuren, kleine Unebenheiten und Grübchen frühzeitig vom Zahnarzt versiegeln lassen.

Solltest du deine Zähne auch selbst beobachten?

Auf jeden Fall. Stelle dich bei gutem Licht vor den Spiegel und betrachte deine Zähne und das Zahnfleisch ganz aufmerksam. Fällt dir dabei irgendetwas auf, nimmst es ernst. Dann ist dort auch irgendetwas. Vertraue deinem Gefühl. Zudem gibt es eine ganz einfache Regel: Schwarz gehört nicht in den Mund.

3 Tipps: Klug essen und trinken für deine Zähne

Faserreiche Kost: Dazu gehören alle Gemüsesorten und Vollkornprodukte. Zahngesund sind die enthaltenen Fasern, weil diese Kost intensives Kauen erfordert. Denn das regt die Produktion von Speichel an. Und der kann Essensreste in den Zahnzwischenräumen regelrecht „wegspülen“. Besonders festes Gemüse wie z.B. Karotten kräftigt außerdem die Kiefermuskulatur und massiert das Zahnfleisch.

Zuckerfreie Milchprodukte und Käse: Sie stärken den Zahnschmelz und beugen so Karies vor. Denn das darin enthaltene Kalzium härtet die Schmelzschicht. Vor allem Käse ist ein Zahnfreund. Da dieser wie ein Schutzfilm lange an den Zähnen anhaftet, versorgt er sie über längere Zeit mit dem kalkhaltigen Mineral. Zudem neutralisiert das im Käse enthaltene Kasein auch zahnschädigende Säure aus anderen Lebensmitteln wie etwa Zitrusfrüchten. Ausreichende Dosis: eine Scheibe Käse einer beliebigen Sorte und ein Viertelliter Milch pro Tag.

Wasser und schwarzer/grüner Tee: Beim Trinken sollte man aus Rücksicht auf die Zähne bevorzugt zu diesen beiden Getränken greifen. Vor allem der Tee „freut“ die Zähne. Er enthält nämlich je nach Sorte 0,5 bis 2,2 Milligramm Fluorid pro Liter. Fluor härtet den Zahnschmelz. Außerdem stecken im Tee spezielle Bitterstoffe (Polyphenole). Sie hemmen bestimmte Enzyme im Speichel, die sonst die Stärke in Zucker umwandeln.

Teilen


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

ÄHNLICHE ARTIKEL

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.