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Die 5 goldenen Regeln für heiße Sommertage im Büro...

Die 5 goldenen Regeln für heiße Sommertage im Büro

Die 5 goldenen Regeln für heiße Sommertage im Büro

Quelle: Bernd Lammel

 

An heißen Sommertagen arbeiten und auch noch Leistung bringen – eine Hürde, die nur mit den richtigen Verhaltensregeln und wirkungsvollen Tricks zu meistern ist. Liese hier mal, wie du auch bei hohen Temperaturen leistungsstark bleibst.  

Regel Nummer 1: ANGEMESSEN TRINKEN

Schon an normalen Tagen solltest du bis zu 2 Liter Wasser, Früchtetees oder Fruchtschorlen trinken. Wird es heiß im Büro, steigt der Flüssigkeitsbedarf weiter an. So kannst du deinen persönlichen Bedarf ermitteln: Die Wasser-Formel lautet Körpergewicht (kg) x 40 ml = Flüssigkeitsbedarf pro Tag. Rechen-Beispiel: Körpergewicht 65( kg) x 40 ml = 2600 ml. Bei einem Gewicht von 65 Kilogramm benötigt der Körper 2,6 Liter Wasser. An sehr warmen Tagen und in klimatisierten Räumen sollte das Körpergewicht sogar mit 50 ml multipliziert werden. Die tägliche Flüssigkeitsmenge erhöht sich bei dem Beispiel also auf  3,25 Liter.

Regel Nummer 2: RICHTIGES SCHWITZEN

Wird es im Büro warm, muss der Körper reagieren, um nicht zu überhitzen. Er bedient sich dafür eines einfachen Tricks: Er gibt die Wärme wieder ab, indem die Haut stärker als sonst durchblutet wird. Die Folge: wir schwitzen. Ein System mit Sinn. Der verdunstende Schweiß kühlt die Haut und senkt damit die Körpertemperatur. Das Sekret, das die Schweißdrüsen dafür absondern, ist anfangs geruchlos. Erst, wenn die Bakterien auf der Haut den Schweiß zersetzen, entsteht der typische (unangenehme) Geruch. Dagegen helfen Deoprodukte. Am Morgen die Haut mit ph-neutralen Seifen reinigen, anschließend ein Deo auftragen. Es enthält Duftstoffe und antimikrobielle Substanzen, welche die Bakterien „ausbremsen“.

Regel Nummer 3: LUFTIGER DRESSCODE

Verzichte jetzt auf Kleidung aus Synthetik. Wähle besser luftig weite Kleidung aus Baumwolle oder Seide. Diese Stoffe verhindern nicht nur einen Wärmestau am Körper, sondern fördern auch die kühlende Verdunstung des Schweißes auf der Haut. Greife zudem zu hellen Farben. Sie reflektieren das Sonnenlicht stärker als dunkle Farben und heizen spürbar weniger auf.

Regel Nummer 4: LEICHTE BEINE

Bei Hitze weiten sich die Gefäße und nehmen mehr Blut auf. Dadurch können die Beine anschwellen. Die Folge: Sie fühlen sich schwer und müde an. Um es den Beinen leichter zu machen, solltest du sie so oft wie möglich hochlegen. Auch im Büro lassen sich dafür kleine Pausen einlegen.

Verzichte zudem unbedingt auf hohe Pumps, trage zumindest für Stunden flache Schuhe. Mache nach spätestens 30 Minuten einen kleinen Gang, um dir die Beine zu vertreten. Nutze die Mittagspause unbedingt für einen kurzen Spaziergang.

Wenn du die Möglichkeit dafür hast, solltest du die Beine von unten nach oben mit kaltem Wasser abbrausen. Das pusht die Durchblutung.

+ Greife in der Kantine möglichst zu Fisch wie Hering oder Makrele. Die Omega-3-Fettsäuren halten die Venen von innen elastisch.

Regel Nummer 5: FRISCH MIT FRISCHER KOST

Schwere Kost mit viel Fett belastet Magen und Stoffwechsel. Wer frisch durch heiße Tage kommen möchte, sollte leichte Kost mit viel Fisch, Gemüse und Salat wählen. An Sommertagen darf die Küche ruhig „kalt“ bleiben. Denn Salate z.B. aus Batavia, Eichblatt oder Lollo rosso versorgen uns jetzt mit vielen Vitalstoffen. Zudem enthalten Blattsalate viel Folsäure. Gut für den von der Hitze gestressten Kreislauf. Auch der Beta-Carotin-Gehalt ist jetzt wichtig. Er hilft der Haut, sich vor der Sonne zu wappnen. Achtung: Damit die wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe nicht entweichen, die Salate am besten einfach unter fließendem Wasser abbrausen.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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