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7 Sätze, die erfolgreiche Frauen im Job nicht sagen
7 Sätze, die erfolgreiche Frauen im Job nicht sagen

Quelle: Pexels

Karriere

7 Sätze, die erfolgreiche Frauen im Job nicht sagen

In den meisten Firmen legen die Geschäftsführer oder Filialleiter Wert auf einen kulturvollen Umgangston der Mitarbeiter untereinander. „Umgangssprachliche Scherze“ wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus und machen bei den Vorgesetzten einen sehr schlechten Eindruck. Um den Teamgeist zu stärken, ist es also wichtig, dass alle auf ihre Sprache achten. Die folgenden 7 Sätze sollten Frauen im Job auf jeden Fall vermeiden.

„Keine Ahnung, ist mir auch egal”

Natürlich kann kein Mitarbeiter alles wissen und „keine Ahnung“ zu haben, ist an sich noch nicht dramatisch. Wer von einem Sachverhalt nichts weiß, sollte aber auf keinen Fall sagen, er hätte „keine Ahnung“, sondern anbieten, sich zu erkundigen. Ein völliges NoGo ist aber die Aussage „ist mir egal“. Die Kombination aus beiden Aussagen ist komplett daneben: Wer nicht Bescheid weiß und wem ein Fakt außerdem egal ist, sollte überlegen, ob der Job der richtige ist. Denn für die Zukunft könnten solche Aussagen zu einer Kündigung führen.

„Das war die Kollegin aus Abteilung X“

Natürlich sollte niemand für die Fehler anderer Mitarbeiter verantwortlich gemacht werden. Aber einen Kollegen „anzuschwärzen“ kommt im Arbeitsteam schlecht an und bei vielen Arbeitgebern auch nicht. Ein altes Sprichwort sagt: „Man liebt der Verrat, aber nicht den Verräter“. Mit einem solchen Verhalten sammelt man keine Punkte, sondern macht sich extrem unbeliebt und der Vertrauensverlust ist dramatisch.

„Das kann ich nicht”

Jeder Arbeitnehmer sollte sich neuen Herausforderungen im Job stellen, denn nur so kommt man in der Karriere voran. Dazu gehört auch, Aufgaben zu übernehmen, mit denen man noch nicht vertraut ist. Wenn ein Arbeitgeber Mitarbeiter in einem neuen Aufgabengebiet einsetzen will, sollte unter keinen Umständen der Satzfallen: „Das kann ich nicht“. So etwas hören Chefs überhaupt nicht gern. Nein, sie erwarten, dass man sich der Aufgabe stellt – sonst bekommt man schnell den Stempel „Versager“.

„Ich weiß nicht, ob ich Zeit dafür finde“

Im Arbeitsalltag geht es oft stressig zu und jeder Mitarbeiter muss Prioritäten setzen, um Termine einhalten zu können. Wenn dann der Chef fragt, ob eine Terminsache dazwischengeschoben werden kann, sollte der Satz: „Ich weiß nicht, ob ich Zeit dafür finde“ nach Möglichkeit nicht fallen. Besser ist die Antwort: „Ich kann das natürlich übernehmen, aber ich gebe zu Bedenken, dass der Termin mit Firma X dann etwas nach hinten rücken könnte“. So sieht der Chef, dass sich ein Mitarbeiter bemüht, weiß aber gleichzeitig, dass es an anderer Stelle zu einer Terminverschiebung kommen kann.

„Ich werde morgen krank sein“

In besonders angespannten Situationen, wenn Mitarbeiter schon zig Überstunden gemacht haben, braucht man eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag. Es ist aber keine gute Idee, den ebenfalls gestressten Kollegen anzukündigen: „Ich werde morgen krank sein“.  Wer offen plant, am nächsten Tag eine Krankschreibung zu bringen zieht der Unmut seiner Kollegen auf sich. Denn die wissen dann, dass am nächsten Tag noch mehr Arbeit auf sie wartet und werden sauer. Das ist nicht nur sehr schlecht fürs Arbeitsklima, auch der Arbeitgeber registriert so etwas ganz genau. Und wenn man irgendwann ein Anliegen hat, wird er sicher nicht sehr entgegenkommend sein.

„Das gehört nicht zu meinen Aufgaben”

Sicher hat jeder schon eine Situation erlebt, in der ein Kollege Unterstützung brauchte, um eine Aufgabe pünktlich abgeben zu können. Eine solche Hilfsbereitschaft sollte selbstverständlich sein, den das kann in arbeitsintensiven Phasen jedem passieren.  Selbst dann, wenn etwas nicht ins eigene Arbeitsgebiet fällt, ist der Satz: „Das gehört nicht zu meinen Aufgaben” sehr unkollegial und stört das Betriebsklima.

„Und was habe ich davon?“

Ein Satz, der seine Wirkung ganz sicher nicht verfehlt! Denn wer diesen Satz im Job ausspricht, wirkt überheblich und egoistisch. Wer nur auf seinen Vorteil bedacht ist, vergiftet das Arbeitsklima und wird von den Kollegen gemieden. Und auch Arbeitgeber bringen meist wenig Verständnis für Egoisten auf.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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