5 Dinge, die du über Nebenjobs unbedingt wissen solltest! – Women at Work
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5 Dinge, die du über Nebenjobs unbedingt wissen solltest!

5 Dinge, die du über Nebenjobs unbedingt wissen solltest!

Quelle: Brooke Cagle / Unsplash

 
Obwohl viele Frauen in Vollzeit beschäftigt sind, können sie oft keine „großen Sprünge“ machen, weil das Gehalt für Extras nicht reicht. Viele Wünsche der Kinder bleiben unerfüllt – deshalb wäre ein Nebenjob (von zu Hause) eine Lösung.

Obwohl viele Frauen in Vollzeit beschäftigt sind, können sie oft keine „großen Sprünge“ machen, weil das Gehalt für Extras nicht reicht. Viele Wünsche der Kinder bleiben unerfüllt – deshalb wäre ein Nebenjob (von zu Hause) eine Lösung.

Wo finde man Firmen, die Nebenjobs anbieten?

Solche Firmen finden Sie in unterschiedlichen Branchen. Hier einige Beispiele für Sie:
Telefondienstleister – Betreuung der Hotline einer Firma, die z. B. bis 22 Uhr erreichbar sein muss;

  •  Werbeartikelproduktion – zusammensetzen von Schreibgeräten;
  • Spielzeugfertigung – z.  Kinderspielzeug montieren und für den Versand verpacken;
  • Datenbearbeitung – z.  Buchhaltung für Handwerksfirmen;
  • Statistik – z.  Verbreitungsgebiete von Produkten erfassen und Versandlisten erstellen;
  • Onlineversandhandel – z.  Einstellen von Waren auf Firmenportalen für Internetauktionen;
  • Baugewerbe – z.  vervielfältigen von Bauzeichnungen.

Woran kann man erkennen, ob eine Firma seriös ist?

Leider fallen Jobsuchende immer wieder auf unseriöse Firmen herein, deshalb sollten Sie die folgenden Tricks kennen:

Trick 1 – Vorkasse: Die Mitarbeiter sollen z. B. mit 500 Euro in Vorkasse gehen und Werbeartikel kaufen, die sie dann zusammensetzen. Es wird ein Verdienst von 2 000 Euro versprochen, der erst gezahlt werden kann, wenn ein Käufer gefunden wurde – meist geht das schief – und die 500 Euro sind weg.
Trick 2 – Telefondienst: Vor dem „Superverdienst“ sollen übers eigene Telefon z. B. Software verkauft oder Kundenlisten erstellt werden. Am Ende bleibt der Mitarbeiter auf den Telefonkosten sitzen, weil er auch ins europäische Ausland telefonieren musste und Lohn wird auch nicht gezahlt.
Trick 3 – Broschürenkauf: Um den Job ausüben zu können, müssen teure Broschüren gekauft werden – die angeblich Jobanleitungen enthalten. Nach dem Kauf verschwindet die Firma.“

Und wann sollte man misstrauisch werden?

Misstrauisch werden sollte man, wenn Firmen Abstandszahlungen verlangen und wenn folgende Bedingungen vorliegen:

  • Es existiert keine Postanschrift, sondern nur eine Postfachadresse (Briefkastenfirma);
  • Die Firma eine Mobilfunknummer angibt und weder auf Festnetz noch persönlich erreichbar ist;
  • Der Firmensitz sich nicht in Deutschland befindet, sondern im Ausland (z.  Luxemburg).“

Wie viel kann man im Nebenjob verdienen?

Die Bezahlung von Nebenjobs in Heimarbeit ist nach Branchen unterschiedlich – aber seriöse Firmen zahlen Stückentgelte oder Stundenlohn. Tipp: Um Lohndumping vorzubeugen, sind die Löhne in Tarifverträgen geregelt. Infos erhalten Sie über die Nebenjobzentrale, Uhlenbusch 5, 23845 Itzstedt, Tel.: 04535/598275, im Internet: www.nebenjob.de.

Welche Infos sind noch wichtig?

Firmen, die Heimarbeit anbieten (auch im Nebenjob), müssen dies dem Amt für Arbeitsschutz und der Landesarbeitsagentur melden!

Die korrekte Abrechnung der Arbeit erfolgt über Lohnzettel und alle Frauen, die in einem Nebenjob von zu Hause arbeiten, sind über das Heimarbeitsgesetz (HAG) abgesichert!


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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