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Elevator Pitch – In drei Schritten zur perfe...

Elevator Pitch – In drei Schritten zur perfekten Reaktion auf die Frage: „Was machst du beruflich?“

Elevator Pitch – In drei Schritten zur perfekten Reaktion auf die Frage: „Was machst du beruflich?“

Quelle: Alexis Brown / Unsplash

 
Elevator Pitch - In drei Schritten zur perfekten Reaktion auf die Frage:  „Was machst du beruflich?“

Kennst du das: Du wirst gefragt, was du beruflich machst und fühlst dich mit deiner Antwort nicht wohl? Entweder du sprudelst nach der ersten Schockstarre wild drauf los und schaust anschließend in ratlose Gesichter. Oder du antwortest kurz und knapp mit „Ich bin [Berufsbezeichnung].“ – und die Betonung liegt dabei vielmehr auf dem Punkt, als auf dem Wert deiner Arbeit.

Auf Messen, bei MeetUps oder auch im Alltag stehen wir oft vor der Herausforderung, uns mit unserem Job überzeugend zu präsentieren. Gerade hier liegt für Selbstständige viel Potential! Denn unter den Leuten, die uns die Frage stellen, könnten potentielle Kunden sein oder jemand, der jemanden kennt, der uns weiterempfiehlt.

Wie du zukünftig souverän reagierst? Mit einem Elevator Pitch! Was das ist und wie du ihn erstellst, habe ich dir hier zusammengefasst:

Was ist ein Elevator Pitch?

Elevator Pitch bedeutet übersetzt Aufzugspräsentation: Er ist eine knappe Zusammenfassung von dem, was du beruflich machst und warum du die perfekte Kandidatin dafür bist. Er ist so prägnant, dass du dein Gegenüber in etwa 60 Sekunden, also innerhalb der Zeit einer Fahrstuhlfahrt, von dir überzeugst.

Du kannst den Elevator Pitch sowohl für persönliche Gespräche als auch für Vorstellungen im Internet einsetzen. Wichtig ist, dass du ihn entsprechend gestaltest. Hier eine kleine Anleitung.

In drei Schritten zu deinem Elevator Pitch

  1. Der Inhalt

Doch was sagt man nun? Für den Inhalt deines Elevator Pitches kannst du dich an diesen Punkten orientieren:

  • Arbeit: Was mache ich?
  • Zielgruppe: Für wen mache ich das?
  • Kundennutzen: Welche Vorteile hat der Kunde bzw. der Arbeitgeber?
  • Alleinstellungsmerkmal: Was hebt mich von anderen ab bzw. warum sollte derjenige mich wählen?
  1. Die Formulierung

Neben dem Was ist vor allem das Wie entscheidend. Dein Text sollte eine Struktur haben, die den Inhalt verständlich und überzeugend rüberbringt!

  • Einstieg
  • Hauptteil
  • Handlungsaufforderung

Mein Tipp: Spiele beim Einstieg mit Emotionen oder wähle eine Frage, die 99 Prozent deiner Traumkunden mit Ja beantworten würden. So gewinnst du sofort ihre Aufmerksamkeit!

  1. Die Umsetzung

Der Elevator Pitch ist keine Rede, die du auswendig lernst, bei jeder Möglichkeit stur runterrasselst, dem Zuhörer anschließend deine Visitenkarte in die Hand drückst und schnell wieder davonrennst. Mithilfe des Elevator Pitches möchtest du eine Kommunikation starten – offline und online.

Überlege dir, wer deinen Text hört bzw. liest und welches Ziel du in der aktuellen Situation verfolgst. Das könnte sein:

  • Offline – persönlicher Kontakt: ins Gespräch kommen, Visitenkarte geben, in Erinnerung bleiben
  • Online – Webseite oder Social Media: Leser animieren, weiterzulesen oder zu klicken

Mir hat es geholfen, die einzelnen Inhalte stichpunktartig aufzuschreiben und dann wie bei einem Puzzle zusammenzufügen.

Elevator Pitch – In drei Schritten zur perfekten Reaktion auf die Frage: „Was machst du beruflich?“

Der Elevator Pitch ist eine super Möglichkeit, um dir und deiner Arbeit und Werte erneut bewusst zu werden. Manchmal verändert er sich im Laufe der Zeit. Wichtig ist vor allem , dass du dich damit gut fühlst!

Und, was machst du beruflich? Schreib mir deine neue Antwort gerne in die Kommentare!

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Vanessa Beyer ist freiberufliche Texterin: Sie entwickelt Konzepte und schreibt Texte für Selbstständige, Unternehmen und Kreative. Das Ganze läuft unter dem Namen hearts and habits - denn Vanessa liebt es, Herzensgeschichten und Gewohnheiten in Worte zu fassen. Website | Facebook | Instagram

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