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Die aktuellen Lockdown-Regeln im Überblick
Die aktuellen Lockdown-Regeln im Überblick

Quelle: Pexels

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Die aktuellen Lockdown-Regeln im Überblick

Der Lockdown, der seit dem 16. Dezember 2020 galt, wird härter. Das öffentliche Leben in Deutschland wird weiter heruntergefahren, weil die Ausbreitung des Corona-Virus nicht gestoppt werden konnte und die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid 19 sterben, weiter steigt. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich die mutierte Variante von Covid 19, die erstmals in Großbritannien auftrat, weiter ausbreitet. Die Regelungen wurden von der Bundeskanzlerin gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder am 5.Januar 2021 getroffen und bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Wir geben euch hier erneut eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen:

Private Treffen mit einer fremden Person

Außerhalb der eigenen Familie sind Treffen nur noch mit einer weiteren Person erlaubt. Zu eigenen Haushalt zählen Ehegatten, Lebenspartner und Partner von nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften und Kinder.

Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Schulen und Kitas bleiben geschlossen – wobei weiter Notfallbetreuungen für Eltern aus systemrelevanten Berufen und alleinerziehen Eltern angeboten wird.

Firmen sollen weiterhin Homeoffice ermöglichen

Die Bundes- und Landesregierungen appellieren weiter an alle Unternehmen, den Mitarbeitern, „wo immer das möglich ist, Homeoffice zu ermöglichen, damit auch im Arbeitsleben die Kontakte reduziert und der öffentliche Nahverkehr entlastet wird. Betriebskantinen werden geschlossen, nur Speisen zum Mitnehmen dürfen weiterhin angeboten werden.

Einzelhandel, Friseure und Restaurants bleiben geschlossen

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemärkte, Abhol- und Lieferdienste (auch von der Gastronomie), Banken, Postfilialen, Apotheken, Optiker, Tankstellen, Autowerkstätten und Reinigungen bleiben geöffnet.

Friseursalons und Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagepraxen dürfen weiterhin keine Dienstleistungen anbieten. Ausnahmen: Medizinisch notwendige Behandlungen der Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie und medizinische Fußpflege bleiben geöffnet.

Restaurants, Kneipen, Bars und Clubs bleiben geschlossen. Lieferungen von Speisen außer Haus sind weiter erlaubt. Überall untersagt ist das Trinken von Alkohol im öffentlichen Raum – Verstöße werden mit Bußgeldern bestraft.

Keine Versammlungen, Theater, Museen und Sportstätten bleiben geschlossen

Weiterhin gilt bundesweit ein Versammlungsverbot große Menschenansammlungen sind weiterhin untersagt. Außerdem bleiben Museen, Theater, Sportstätten und andere Freizeiteinrichtungen geschlossen.

Bewegungsradius wird auf 15 km eingeschränkt

Für Menschen aus Landkreisen mit extrem hohen Neuinfektionen (mehr als 200 pro 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen), wird der Bewegungsradius auf 15 Kilometer vom Wohnort eingeschränkt. Das heißt: Menschen dürfen den 15-Kilomter-Radius nur noch aus einem „triftigen Grund“ verlassen – dazu gelten der Weg zur Arbeit, Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen und Arztbesuche. Touristische Tagesausflüge und Einkäufe zählen nicht dazu. Außerdem bleiben die Ausgangsbeschränkungen der Länder in Kraft (zum Beispiel 22 bis 5 Uhr bzw. 22 bis 6 Uhr).

Schutz für Pflegeheime und Pflegedienste

Für Menschen in Alten- und Pflegeheimen sowie Mitarbeiter von Pflegediensten gelten weiterhin besondere Schutzmaßnahmen. Medizinische Schutzmasken und Kosten für die Antigen-Schnelltests werden ausgeweitet und weiter vom Bund finanziert. Der Nachweis eines aktuellen negativen Corona-Tests für Besucher bleibt verbindlich.

Kinderkrankengeld wird verdoppelt

Das Kinderkrankengeld wird für weitere 10 Tage für jedes Elternteil erhöht – für Alleinerziehende werden 20 Tage gewährt. Diese Regelung gilt aber nicht nur für den Fall, dass Kinder erkranken, sondern auch, wenn sie zu Hause betreut werden müssen., weil Kitas und Schulen geschlossen bleiben.

Hinweis: Ab sofort aktualisieren wir diesen Text immer dann, wenn es Änderungen gibt.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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