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Die 7 wichtigsten Fragen: So funktioniert das Blut...

Die 7 wichtigsten Fragen: So funktioniert das Blutspenden

Die 7 wichtigsten Fragen: So funktioniert das Blutspenden

Quelle: rawpixel.com

 

Es wird immer dringend gebraucht – das weiß jeder von uns. Doch leider spendet nur einer von 20 Deutschen auch tatsächlich regelmäßig sein Blut. Dabei ist es recht einfach. Lies hier mal, wie simpel es geht:

Wie lange dauert es denn?

Von den Anamnese, der eigentlichen Spende und einer halbstündigen Ruhepause braucht es insgesamt nur etwa eine Stunde.

Wie viel Blut wird mir entnommen?

In circa zehn Minuten wird dir als Spender im Liegen ein halber Liter Blut (500 ml) entnommen.

Wer darf überhaupt Blut spenden?

Jeder Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren. Wobei gesunde Senioren auch bis zu 80 Jahren spenden dürfen. Wir Frauen übrigens vier Mal pro Jahr, Männer sogar maximal sechs Mal jährlich.

Was passiert dann mit meinem gespendeten Blut?

In speziellen Laboren wird es auf mögliche Krankheiterreger untersucht und auch die wichtige Blutgruppe ermittelt. Die Blutkonserven werden noch am gleichen Abend zentrifugiert und in Blutzellen sowie Blutplasma aufgetrennt.

Bekomme ich auch Geld für meine Blutspende?

Nicht mehr. Dafür kannst du dich als Spender anschließend kostenlos mit einem Imbiss und Getränken stärken.

Welche Blutgruppe ist besonders gefragt?

Generell ist jede Blutgruppe gefragt. Favorit ist aber die Blutgruppe „Null negativ“. Warum das? Weil sich diese Blutgruppe nämlich für alle späteren Empfänger eignet.

Wo kann ich mich hinwenden, um selbst zu spenden?

Die aktuellen Termine und Orte werden in der lokalen Presse veröffentlicht. Du kannst sie aber auch unter der bundesweit gültigen Rufnummer 0800/ 119 49 11 kostenlos aus dem deutschen Festnetz abfragen und/oder unter www.blutspende.de abrufen.

Und was bringt es mir persönlich?

Neben dem guten Gefühl, für andere Menschen etwas sehr wichtiges Getan zu haben, auch ein Gesundheits-Plus für dich selbst. Denn dein Körper lernt durch die Blutentnahme, schnell wieder für entsprechenden Blut-Nachschub zu sorgen. Es ist wie eine Art Trainingsprogramm für deinen möglichen „Ernstfall“. Denn dein Körper hat bereits gelernt, einen größeren Blutverlust schnell zu kompensieren.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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