8 ehrliche Fragen, die du dem Chef im Bewerbungsgespräch stellen solltest – Women at Work
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8 ehrliche Fragen, die du dem Chef im Bewerbungsge...

8 ehrliche Fragen, die du dem Chef im Bewerbungsgespräch stellen solltest

8 ehrliche Fragen, die du dem Chef im Bewerbungsgespräch stellen solltest

Quelle: rawpixel.com

 
Wer kennt das nicht? Die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch ist eingegangen und die Freude ist groß, dass der gewünschte Job in greifbare Nähe rückt. Ihr bereitet euch auf die Fragen der Firma akribisch vor und informiert euch über das Unternehmen. Was ihr unbedingt beachten solltet: Auch ihr habt das Recht, dem zukünftigen Arbeitgeber Fragen zu stellen. Mit euren Nachfragen signalisiert ihr, dass ihr euch über das Arbeitsgebiet, die Struktur und den Ruf der Firma und eure Karrierechancen Gedanken gemacht hat – und das kommt immer gut an.

Wer kennt das nicht? Die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch ist eingegangen und die Freude ist groß, dass der gewünschte Job in greifbare Nähe rückt. Ihr bereitet euch auf die Fragen der Firma akribisch vor und informiert euch über das Unternehmen. Was ihr unbedingt beachten solltet: Auch ihr habt das Recht, dem zukünftigen Arbeitgeber Fragen zu stellen. Mit euren Nachfragen signalisiert ihr, dass ihr euch über das Arbeitsgebiet, die Struktur und den Ruf der Firma und eure Karrierechancen Gedanken gemacht hat – und das kommt immer gut an.

Wir sagen euch, welche Fragen ihr dem Geschäftsführer oder Personalchef in einem Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch stellen solltet?

Frage 1: Wie häufig im Jahr führen Sie Mitarbeitergespräche durch?

Diese Frage ist wichtig, weil man dem Chef nur in solchen Gesprächen sagen kann, ob man zufrieden oder unzufrieden mit dem Job ist – zwischen Tür und Angel ist so etwas nicht nur ungünstig, sondern unangebracht.

Frage 2:  Welche Karrierechancen bieten Sie Ihren Mitarbeitern?

Wer ehrgeizig ist, sollte dem Chef signalisieren, dass es nicht das Ziel ist, die nächsten zehn Jahre auf dieser Stelle zu bleiben, sondern dass es Karriereambitionen gibt.

Frage 3: Wer hat vor mir diesen Job ausgeübt?

Vor allem sollte man sich danach erkundigen, welche Qualifikation der Mitarbeiter hatte und ob es ein Mann oder eine Frau war. Wenn man das weiß, lässt sich davon ableiten, für wie wichtig der Chef diese Stelle bewertet.

Frage 4: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die Firma?

Eine Frage, die besonders wichtig ist, denn damit signalisiert der Bewerber, dass er sich weiterbilden will. Der Chef wird das positiv zur Kenntnis nehmen, denn wissbegierige und qualifizierte Mitarbeiter werden geschätzt.

Frage 5: Wie werden Konflikte zwischen Mitarbeitern gelöst?

Jeder Chef weiß, dass der harmonische und ehrliche Umgang der Mitarbeiter untereinander wichtig ist, damit das Betriebslima stimmt. Nur dann ist auch gewährleistet, dass die Arbeit gut von der Hand geht. Deshalb wird er darauf eingehen, dass es einen Betriebsrat gibt und dass sich Mitarbeiter auch an den Konfliktlöser der Firma wenden kann.

Frage 6: Bietet die Firma Fremdsprachkurse an?

Eigentlich sind die Mitarbeiter allein dafür zuständig, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, aber in manchen Firmen werden Kurse für Mitarbeiter angeboten – z.B. um firmenspezifische Spezialkenntnisse zu vermitteln. Ihr solltet signalisieren, daran großes Interesse zu haben.

Frage 7: Wie lange würde die Einarbeitung dauern?

Klar suchen die meisten Firmen Mitarbeiter, die nach einer Woche alles können. Doch das ist unrealistisch, denn jeder neue Mitarbeiter muss sich einarbeiten, Mitarbeiter und Firma kennenlernen und sich einen Überblick über das Aufgabengebiet machen. Eine Einarbeitungsphase ist deshalb unerlässlich.

Frage 8: Wie viele Kollegen arbeiten in der Abteilung?

Wichtig ist auch die Frage nach den Kollegen – wie viele arbeiten in der Abteilung, wie viele im gleichen Arbeitsgebiet, wie viele Azubis gibt es, wie viele Frauen, wie viele Männern und wie ist die Altersstruktur? Und: Welcher Kollege bzw. Kollegin wird mich einarbeiten.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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