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7 kluge Tipps, wie der Start in die Kita klappt

Im September ist es wieder so weit. Viele Kinder gehen zum ersten Mal in die Kita. Es gibt Kinder, die können es gar nicht erwarten, mit anderen Kindern zu spielen und verspüren keinen Trennungsschmerz. Bei anderen wird der morgendliche Abschied vor Mama oder Papa von Tränen begleitet. Egal, von welchem Naturell ein Kind ist, wenn Eltern ein paar Dinge beachten, können Kinder leichter in den wichtigen Abschnitt ihres noch jungen Lebens starten.

Neugier auf den Kindergarten wecken

Die meisten Kinder sind, stolz, ein Kita-Kind zu werden. Bereits im Vorfeld des ersten Kita-Tages können Eltern ihre Kinder auf das Abenteuer Kindergarten einstimmen und sie auf den ersten Tag neugierig machen. Mit Bilderbüchern wie zum Beispiel „Der kleine Bär kommt in den Kindergarten“ oder ähnlichen Büchern, kann das gut klappen. Die Eltern können von ihrer eigenen Kita-Zeit berichten oder Geschichten der größeren Geschwister erzählen. Interessant ist auch, wenn Kinder erfahren, welche spannenden Spiele sie in der Kita erwarten, die es mit anderen Kindern spielen kann.

Eingewöhnungsphase vereinbaren

Eine tolle Idee ist, eine Eingewöhnungsphase zu nutzen, die die meisten Kitas anbieten. Einfach die Kita-Leitung ansprechen und mit dem Kind zu den Spielzeiten in die Kita gehen. Dann kann es sich an die Atmosphäre gewöhnen, lernt schon mal das eine oder andere Kind kennen und kann sich die Spielzeuge ansehen. Vielleicht kann das Kind dann den nächsten Eingewöhnungstag kaum erwarten.

Den Weg zum Kindergarten mit dem Kind ablaufen

Schon auf dem Weg zur Kita kann es das eine oder andere Interessante zu entdecken geben. Vielleicht liegt ein Spielplatz auf dem Weg oder ein Eisladen – und das Kind bekommt nach der Eingewöhnungszeit eine Kugel Eis. Dann freut es sich nicht nur auf die Spielstunde, sondern auch auf den Weg in den Kindergarten.

Trinkflasche und Brot-Dose gemeinsam einkaufen

Rechtzeitig vor dem ersten Tag sollten Eltern mit dem Kind gemeinsam einkaufen gehen, was in der Kita gebraucht wird. Eine Trinkflasche und eine Brot-Dose sollte das Kind mit aussuchen dürfen. Vielleicht ist auch ein kleiner Kita-Rucksack drin, dann kann das Kind alles darin verstauen und wird es stolz nach Hause tragen.

Brot-Dose am ersten Tag gemeinsam mit dem Kind füllen

Die Familie sollte rechtzeitig aufstehen, damit nicht schon am ersten Tag Zeitdruck entsteht. Gemeinsam mit dem Kind sollte dann die Brot-Dose gefüllt werden – mit Obst und Gemüse und einem belegten Brot. Das Kind sollte unbedingt ein Mitspracherecht haben, welches Pausenbrot in die Dose kommt. Sonst kann es passieren, dass es das Essen nicht mit Appetit isst.

Lieblings-Kuscheltier als Begleiter des Kindes

Das Lieblings-Kuscheltier sollte das Kind am ersten Kita-Tag begleiten dürfen, denn viele Kinder fühlen sich damit sicher – außerdem ist das Kuscheltier auch ein Tröster, wenn das Kind über den Tag etwas Heimweh bekommt.

Nicht einfach abliefern, sondern langsam loslassen

Am ersten Tag kann es noch etwas unübersichtlich für das Kind sein, deshalb sollten Eltern das Kind nicht einfach abliefern. Es ist besser, noch einige Minuten zu warten. Es besteht eine gute Chance, dass Kinder sehr schnell einen Spielpartner findet und die Eltern bald „vergisst“. Tipp: Berufstätige Eltern, die sich am ersten Tag keine Zeit nehmen können, dass Kind in die Kita zu bringen, sollten Oma oder Opa oder eine Freundin bitten, das Kind an diesem besonderen Tag zu begleiten.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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