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4 Fehler, die du bei Nutzungsrechtsverhandlungen v...

4 Fehler, die du bei Nutzungsrechtsverhandlungen vermeiden solltest!

4 Fehler, die du bei Nutzungsrechtsverhandlungen verhindern solltest!

Quelle: Jakob Owens

 
Kreative Selbstständige träumen davon, irgendwann gutes Geld mit ihrer Leidenschaft und ihren geschaffenen Werken zu verdienen. Zwangsläufig müssen diese sich dann auch mit Nutzungsrechtsanfragen auseinandersetzen. Egal ob Foto, Illustration oder Text - man sollte gut festlegen, für welche Zwecke die eigenen Werke genutzt werden und dafür einen fairen Preis aushandeln. Zwischen all den verschiedenen Formen der Nutzung stehen oft mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen im Gesicht.

Kreative Selbstständige träumen davon, irgendwann gutes Geld mit ihrer Leidenschaft und ihren geschaffenen Werken zu verdienen. Zwangsläufig müssen diese sich dann auch mit Nutzungsrechtsanfragen auseinandersetzen. Egal ob Foto, Illustration oder Text – man sollte gut festlegen, für welche Zwecke die eigenen Werke genutzt werden und dafür einen fairen Preis aushandeln. Zwischen all den verschiedenen Formen der Nutzung stehen oft mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen im Gesicht. Deshalb möchte ich euch heute auf vier Fehler hinweisen, die ihr bei Nutzungsrechtsverhandlungen vermeiden solltet.

In unserem aktuellen Webinar-Replay lernst du, was es für Nutzungsrechtsarten gibt, welche weiteren Fehler du vermeiden solltest, was du bei Urheberrechtsverletzung tun kannst und noch vieles mehr. Jetzt anmelden:

4 Fehler, die du bei Nutzungsrechtsverhandlungen verhindern solltest!

1. Nichts oder zu wenig für die Nutzungsrechte verlangen

Den größten Fehler, den man bei Nutzungsrechtsanfragen machen kann, wird meistens von Anfängern begangen: Man kennt seinen eigenen Wert nicht. Oft geistert eine Stimme in unserem Kopf herum, die sagt: „Was kann mein Werk schon wert sein, ich bin doch kein Profi!“. Dazu kommen die vielen Anfragen, bei denen sowieso davon ausgegangen wird, das Produkt kostenlos zu bekommen.

Jedoch solltet ihr immer eins im Kopf haben: Sobald dein Werk angefragt wird, findet der Auftraggeber es gut genug, um es selber nutzen zu wollen. Er gibt dem Werk also bereits einen Wert. Wenn du ein Bild direkt kostenlos hergibst, spart sich der Verwender Geld, das er vielleicht bereit gewesen wäre, auszugeben. Außerdem: Jede Leistung kostet Geld, warum sollte es bei dir anders sein?

2. Die Nutzungsrechte zu ungenau abstecken

Du hast nun einen guten Preis ausgehandelt und schreibst die Rechnung. Eigentlich ist in der Absprache vorher klar gewesen, wofür das Bild verwendet werden soll. Trotzdem begehen viele den Fehler, die Nutzungsrechte zu ungenau abzustecken. Beispielsweise fragt dich ein international interagierender Konzern, ob er dein Bild für seine Website www.beispiel.de verwenden kann. Du schreibst auf deine Rechnung, dass der Kunde das Bild für seine Website nutzen darf, lässt aber die URL weg. So kann nun der Kunde interpretieren, dass er für seinen gesamten Webauftritt dieses Bild nutzen kann und schaltet es möglicherweise auf mehreren seiner Websites, ohne dass du dafür auch mehr Geld bekommst.

3. Auf das Namensnennungsrecht verzichten

Das Namensnennungsrecht schützt den Urheber davor, dass sein Name unter dem Bild nicht einfach weggelassen werden darf. Dies ist besonders wichtig, wenn derjenige Referenzen angeben möchte oder erhofft, durch die Namensnennung neue Kunden auf sich aufmerksam machen zu können. Viele Kunden erwähnen aber dieses Recht nicht und schließen es sogar häufig vertraglich gleich aus. Wenn man nicht richtig liest, gibt man sein Recht dann auf. Du alleine entscheidest aber, wie und ob du namentlich genannt werden willst und wenn der Kunde deinen Namen weglassen möchte, solltest du dir das entsprechend honorieren lassen.

4. Das Honorar vorschnell zusagen

Wie überall, muss es häufig bei Angeboten schnell gehen. Ein Anruf oder eine E-Mail, in der steht: „Ich möchte Ihr Werk kaufen. Wie viel soll das kosten?“. Ohne genug Informationen über die beabsichtigte Nutzung zu erhalten, solltest du jedoch nicht voreilig einen Preis angeben, auf den sich dann später der Kunde berufen kann. Meistens ist es am Ende dann doch nicht so dringend und der Kunde hat Zeit, deine Fragen bezüglich der Nutzung zu beantworten. Erst wenn du die Rahmenbedingungen kennst, solltest du dein Angebot abgeben.


Das Thema Nutzungsrechte ist dir immer noch nicht so ganz klar? Dann melde dich für unser Webinar-Replay an. Wir konnten bereits vielen Teilnehmern weiterhelfen!

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✅ Bonus 2: Checkliste: Welche Fragen stelle ich bei einer Anfrage für Nutzungsrechte?

4 Fehler, die du bei Nutzungsrechtsverhandlungen verhindern solltest!

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Laura ist Bloggerin aus Berlin und schreibt seit 2015 auf ihrem Lifestyleblog TRYTRYTRY über Themen wie Food, DIY und Travel. www.trytrytry.de

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