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Monatsrückspiegel – Diese Artikel haben uns ...

Monatsrückspiegel – Diese Artikel haben uns im März bewegt

Monatsrückspiegel - Diese Artikel haben uns bewegt

Quelle: Annie Spratt / Unsplash

 

In den Traditionsmedien gibt es interessante, bemerkenswerte und skurrile Nachrichten zu Frauenthemen, in den Neuen Medien ebenso. Ab jetzt tragen wir einmalim Monat zusammen, was uns auffiel.


Elterngeld ist kein staatlich gesponsertes Urlaubsgeld

Zum zehnten Jahrestag des Elterngeldes schreibt eine Kommentatorin der Süddeutschen Zeitung, dass viele junge Familien die Sozialleistung nutzen, um wochenlang zu reisen. Sie meint, dass Urlaub auf Staatskosten unverschämt sei und eine vertane Chance obendrein. Hunderte Kommentare zeigen, dass sie mit ihrer Meinung ziemlich allein dasteht.

„Wiener Zeitung“ versucht die feministische Revolution

Die „Wiener Zeitung“ versucht die feministische Revolution. Es wird keine Frauenseiten mehr geben. Die weibliche Perspektive soll in der gesamten Zeitung auf Augenhöhe mit der männlichen gestellt werden. Das klingt logisch und wir werden beobachten, ob die selbst auferlegte Herausforderung gelingt.

Ivanka Trumps neue Rolle: Die Augen und Ohren des Präsidenten

Das Online-Magazin „Edition F“ schreibt über die Tochter des U.S.-Präsidenten. Hier erfahren die Leserinnen, ob Anspruch und Realität zueinanderpassen. In einem Buch, das im Mai erscheinen soll, schreibt Ivanka Trump über „Frauen, die arbeiten“. Sie bekommt ein Büro im Weißen Haus und wird Tochter aus Berufung.

Berichterstattung zum Frauentag: War da was?

Der Internationale Frauentag war den meisten Medien kein Bericht wert. In Berlin haben am 8. März 10.000 Menschen demonstriert. An diese Zahl zu gelangen war schwer, weil sie kaum kommuniziert wurde. Warum gibt es so gut wie keine Berichte von dem Abend, an dem deutschlandweit Tausende für die Rechte von Frauen protestiert haben? Es fragt die taz.

Mainzer Männerklüngel

Mainzer Männerklüngel stellt „Mona Lisa“ ein? Braucht es noch Frauenmagazine im Fernsehen? Das ZDF will Themen aus der Sicht der Frauen „ganzheitlich“ bearbeiten. Das haben wir weiter schon von der „Wiener Zeitung“ gelesen. Wird hier ein Trend geboren?

Neues Frauenmagazin „F Mag“: Politik, Sex, Lametta

Ein neues Frauenmagazin kommt aus der „Brigitte“-Gruppe. Es heißt „F Mag“ Politik, Sex und Lametta. Laut Eigendarstellung diskutieren und masturbieren die Macherinnen gern. Oops! Weiter heißt es, dass sie sich gerne inspirieren lassen. Von wem? Ob das dann auch inspirierend auf die Leserinnen wirkt, bleibt abzuwarten.


Zum Schluß ein Blick ins Archiv: Fundstück von vor drei Jahren:

„Frauen müssen Arroganz als Werkzeug einsetzen“

„Frauen müssen Arroganz als Werkzeug einsetzen“ Die Süddeutsche Zeitung zum Auftreten von Frauen im Job. Durchsetzen mit Arroganz? Kann das gut gehen oder wird sie am Ende auf eine Zicke reduziert?

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Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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