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Nachgefragt: Nora von Waldstätten

Nora von Waldstätten, 1981 in Wien geboren, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin. Bereits während ihrer Ausbildung war die gebürtige Österreicherin in diversen Film- und TV-Produktionen zu sehen. Nach ihrem Abschluss debütierte sie am Deutschen Theater in Berlin. Es folgten Kinofilme wie „Tangerine“ (2007, Regie: Irene von Alberti), „The Countess“ (2008, Regie: July Delpy) oder „Parkour“ (2008, Marc Rensing). Für ihre Rolle in „Tatort – Herz aus Eis“ (2008, Regie: Ed Herzog) wurde sie 2009 mit dem Bunte New Faces Award ausgezeichnet und für ihre Leistung in Maximilian Erlweins „Schwerkraft“ (2008) erhielt sie 2010 den Max Ophüls Preis als „Beste Nachwuchsschaupielerin. International bekannt wurde sie durch ihre Darstellung der Magdalena Kopp in Olivier Assayas TV-Miniserie „Carlos“ (2009), die ihre Premiere im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes feierte und 2011 den Golden Globe gewann. 2012 spielte sie in der gleichnamigen Verfilmung von Ken Follett’s Bestseller „Die Tore der Welt“ (Regie: Michael Cañon-Jones). 2013 stand sie für den Kinofilm „Fünf Freunde 3“ nach den Abenteuergeschichten von Enid Blyton vor der Kamera, der Anfang des Jahres sehr erfolgreich startete. Gerade abgedreht hat sie die Verfilmung des vierten Wolf Haas-Krimis „Das ewige Leben“ unter der Regie von Wolfgang Murnberger. Wir haben ihr 11 Fragen gestellt:

1. Arbeiten Sie an neuen Projekten?

Ich habe eben den neuen Brenner Krimi „Das Ewige Leben“ von Wolf Haas mit Josef Hader und Tobias Moretti gedreht.
Und aktuell läuft in den deutschen Kinos der Film Oktober/November von Götz Spielmann an.

2. Welche Zeitung lesen Sie beim Frühstück?

Die Zeit. Inklusive: Zeit Magazin

3. Welche Bücher nehmen Sie mit ins Bett?

Hörbücher!

4. Wann schalten Sie das öffentlich-rechtliche Fernsehen ab?

Beim Fußball kann das schon mal vorkommen.

5. Wann schalten Sie das private Fernsehen ein?

Jahrelang zur Harald Schmidt Show.

6. Worüber ärgern Sie sich in den Medien?

Wenn es würdelos wird.

7. Wissen Sie noch, was man unter dem Begriff „Freizeit“ versteht?

Ich habe vor ein paar Jahren angefangen das Wochenende auch als solches zu nutzen. Hat was 😉

8. Welche Politikerin/welcher Politiker ist Ihnen richtig
ans Herz gewachsen?

Nelson Mandela

9. Wer könnte auf einer einsamen Insel Ihr Freitag sein?

Meine Schwester.

10. Was bleibt für Sie unvergesslich?

Das Paprikagulasch meiner Großmutter.

11. Welchen guten Tipp geben Sie lieben Menschen?

Show up for yourself.


Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.

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