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5 Tipps, wie du deine Stromrechnung senkst, aber gut versorgt bleibst

5 Tipps, wie du deine Stromrechnung senkst und Geld sparst.

Quelle: E.ON

 

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Es ist knapp sechs Jahre her, seit die Bundesregierung nach dem Super-Gau in Fukushima die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschloss und damit den Ausstieg aus der Atomenergie. Gut so! Aber mit der EEG-Umlage war klar, dass die Stromkosten steigen. Was tun? Ich startete meine eigene Energiewende.  Übrigens, ohne meinen seriösen Anbieter zu wechseln.

Als es am 11. März 2011 im Japanischen Atomkraftwerk Fukushima zum Super-Gau kam, verfolgte ich geschockt die Ereignisse. Erinnerungen an Tschernobyl wurden wach. Als die Bundesregierung am 30. Juni 2011 dann den Atomausstieg und die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschloss, war ich erleichtert. Aber als Stromkunde natürlich auch besorgt. Denn schnell war klar, dass dieser Ausstieg seinen Preis haben würde. Ich beschloss zu reagieren und startete meine eigene kleine Energiewende. Und die sieht so aus:

1. Tipp: Auf Energiespar-Lampen umstellen!

Nicht über Nacht, sondern Monat für Monat auf ein Jahr verteilt. Mit zehn bis 20 Euro im Monat investierte ich zwar immer nur in zwei bis drei Energiesparlampen. Doch am Ende des Jahres hatte ich alle alten Stromfresser ersetzt. So konnte ich mir – vor allem im Winter – buchstäblich weiter eine angenehme Beleuchtung der Wohnung leisten.

2. Tipp: Wäscheständer statt Wäschetrockner!

Auch wenn neuere Modelle bereits weniger Strom verbrauchen, Stromfresser bleiben Wäschetrockner dennoch. Also habe ich den guten alten Wäscheständer reaktiviert und ging wieder dazu über, die Wäsche althergebracht  zu trocknen. Mit zwei netten Nebeneffekten. Im Winter erhöhe ich damit die Raumluft-Feuchte, die sonst den Sahara-Effekt (unter 20 Prozent Luftfeuchtigkeit) hätte und im Sommer bringt das Wäschetrocknen auf dem Balkon einen Frischekick ganz ohne Weichspüler.

3. Tipp: Zugluft-Lüften statt Kippfenster!

Klar, dass stundenlanges Lüften über gekippte Fenster gar nicht mehr geht. Aber ich habe das Lüften quasi noch schneller und effizienter gemacht, indem ich bewusst mit Zugluft arbeite. Statt zehn Minuten Lüften, reichen mir drei. Wichtig: Den Raum verlassen, damit man sich nicht erkältet.

4. Tipp: Wohlfühl- statt Warmfühl-Temperatur!

Die ist jetzt bei uns auf 20°C eingestellt. Zwei Grad weniger als früher. Reicht vollkommen aus, um sich wohl zu fühlen. Deutlich wärmer macht übrigens meist eher müde und träge.

5. Tipp: Asia-Küche statt deutscher Bratenkultur!

Meine Tochter und ich sind seit sechs Jahren Vegetarier. Und das spart tatsächlich auch Strom. Viele Gerichte lassen sich nämlich schnell und stromsparend im Wok zubereiten. Stundenlanges Fleischgaren gibt es bei uns nicht mehr.

Mein Fazit: Der Abschlag für Strom hat sich bei uns seit drei Jahren nicht mehr erhöht. Denn obwohl der Preis auch bei unserem Anbieter stieg, sank unser Verbrauch.


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Die 5 wichtigsten Fragen & Antworten

Wie kommt der Strom-Preis überhaupt zustande?

Der Strom kommt zwar aus der Steckdose. Allerdings macht es einen Unterschied, ob du an der Küste oder an den Bergen, in der Stadt oder auf dem Land wohnst. Vor allem hinsichtlich des Strompreises. Denn ein wichtiger Bestandteil sind die Netzentgelte – und diese fallen neben der sogenannten Konzessionsabgabe regional unterschiedlich aus.

Was genau sind eigentlich diese Netzentgelte?

Das sind die Kosten für die Nutzung der Stromnetze. Deren Betreiber verlangen für den Betrieb Entgelte. Und diese sind vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energien und deren Anschluss an die Netze stark gestiegen. Denn dort, wo viele Windräder und Solaranlagen angeschlossen wurden und entsprechend viel investiert werden musste, sind auch die Netzentgelte stark gestiegen: Vom windreichen Norden Deutschlands über die Mittelgebirge bis in den sonnenreichen Süden. Die regional unterschiedlich hohen Kosten, die mittlerweile rund 27 Prozent ausmachen, werden von den Netzbetreibern festgelegt und von der Bundesnetzagentur genehmigt.

Sind damit schon alle Kosten erfasst?

Leider nein. Ein weiterer großer Kostenbestandteil, der mittlerweile rund 50 Prozent ausmacht, entfällt auf Umlagen, Steuern und Abgaben. Die Umlagen resultieren aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) und dem KWKG (Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetz). Sie dienen vor allem dazu, umweltschonend erzeugte Energie zu fördern. Das macht Deutschland zwar zu einem Land mit „grünem Strom“, doch diese Investitionen tragen die Verbraucher über den Strompreis mit. Hinzu kommen Stromsteuer (Ökosteuer), Konzessionsabgaben und Mehrwertsteuer. Nur noch rund 23 Prozent der Kosten fallen für Strombeschaffung, Service und Vertrieb an. Und über diesen Anteil entscheidet sich, was die Energieanbieter ihren Kunden an Leistungen und Service bieten – oder auch nicht.

Sicher & fair versorgt auch durch Billiganbieter?

Hier ist unbedingt Vorsicht geboten. Denn negative Beispiele gab es in den vergangenen Jahren einige. Da versuchten Anbieter, die Kunden mit wirtschaftlich nicht tragfähigen Kampfpreisen zu locken und bauten ein Schneeballsystem auf, das in sich zusammenfiel. Leittragende waren die Kunden, die auf die Billiganbieter hereingefallen waren und plötzlich ohne Versorger dastanden. Auch Vorauszahlungsmodelle sind mit Vorsicht zu genießen. Hundertausende Kunden, die ihre Stromkosten im Voraus bezahlt hatten, sahen zum Beispiel nach den Insolvenzen von Teldafax und Flexstrom ihr Geld nie wieder.

Wie kann ich seriöse von unseriösen Strom-Anbietern unterscheiden?

  • Achte auf die 3er-Formel Seriosität, Sicherheit & Zusatzleistungen.
  • Du solltest als Kunde wissen, was du am Ende zahlst. Seriöse Anbieter sind von Anfang an offen und ehrlich.
  • Achte auf einen starken und bekannten Energieanbieter, der dir eine zuverlässige und sichere Versorgung garantiert.
  • Achte auf individueller Beratung. Ob telefonisch oder schriftlich, oder lieber über Facebook und Chat? Du solltest über den Kanal betreut werden, der dir am meisten zusagt.
  • Achte auf Versorger, die an Energielösungen für morgen arbeiten. Wer nicht nur Strom, sondern auch Solaranlagen, Stromspeicher, Elektromobilitätskonzepte, KWK-Anlagen und Brennstoffzellen anbieten kann, hat die Energiezukunft in Blick. Und du profitierst davon, wenn du später auch umrüsten willst. Auch hier ist E.ON ein Partner für die Zukunft.
  • Achte auf Zusatzservices wie z.B. Tarife mit langfristiger Preisgarantie oder 100 Prozent Ökostrom. Hier und da gibt es interessante Extras, die Sie beim Tarif mit dazubekommen – wie zum Beispiel bei E.ON. Der Vorteil: Alles aus einer Hand, und im Paket oftmals günstiger.
  • Achte darauf, dass du deine Rechnung online einsehen oder Zählerstände selbst eingeben kannst. Bei größeren Anbietern ist das längst Standard – und zwar ohne Mehrkosten. Einige bieten sogar noch mehr und helfen, den Energiehaushalt zu optimieren und Nachzahlungen zu vermeiden. Das ist nicht nur bequem und praktisch, sondern spart am Ende bares Geld.
  • Keine Sorge! Einen seriösen Energieanbieter zu finden, ist einfacher als gedacht. Gehe einfach mal auf www.eon.de/gutegruende*.

 

 

* Um eine Vielzahl an Inhalten anbieten zu können, finanzieren wir das Blogazin durch Sponsoren. So bleiben die Artikel für unsere Leser weiterhin kostenlos. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit E.ON.


ist Diplom-Journalistin und hat ein Staatsexamen in Psychologie. Die alleinerziehende Mutter war viele Jahre Mitglied der Chefredaktion großer deutscher Frauenzeitschriften. Derzeit ist die überzeugte Vegetarierin, freie Autorin und findet die besten Ideen auf Spaziergängen mit ihrem Hund Quadriga.

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